Audemars Piguet startet mit Neuheitenparade ins Jahr 2026
Obwohl in diesem Jahr erstmals bei der Watches & Wonders dabei, wartet Audemars Piguet nicht bis zum Frühjahr, um erste Neuheiten vorzustellen. Stattdessen wurden schon jetzt im Rahmen des exklusiven Event-Formats „Audemars Piguet Social Club“ zahlreiche Novitäten präsentiert: von Kalibern der nächsten Generation über Vintage-Inspirationen bis hin zur Wiederbelebung der Skelettierungs-Kunst.
„150 Jahre Heritage“ mit Universalkalender
Zur Feier des 150. Jubiläums im vergangenen Jahr hat Audemars Piguet eine Taschenuhr kreiert, welche astronomische Beobachtung, technische Meisterschaft und handwerkliches Können verbindet.
In ihrem Herzen schlägt das Kaliber 1150, ein neues, ultrakompliziertes Uhrwerk, das auf der Kernarchitektur des Kalibers 1000 aufbaut. Dabei wurden alle Aktivierungsmechanismen wie Kronendrücker und Korrektoren vollständig neu konzipiert, um dem kompakten Taschenuhrformat und seinem Verwendungszweck gerecht zu werden.



In dem Zeitmesser stellt Audemars Piguet erstmals einen Universalkalender vor: einen mechanischen Rechner, der vom Gehäuseboden aus sichtbar ist. Er funktioniert unabhängig vom Uhrwerk und bietet einen Panoramablick auf die Himmelszyklen, die die kulturellen Feste auf der ganzen Welt geprägt haben. Insgesamt vereint die „150 Heritage“ 47 Funktionen, darunter 30 Komplikationen. Zu den Highlights gehören: Grande und Petite Sonnerie, Supersonnerie, Minutenrepetition, fliegendes Tourbillon, semigregorianischer Ewiger Kalender (Tag, Großdatum, Monat, Jahr, astronomischer Mond, Mondphasen), Flyback-Chronograph und., Schleppzeiger.



Die auf zwei Exemplare limitierte Taschenuhr ist zudem eine Hommage an die Métiers d’Art der Uhrmacherei. Sie ist mit von Hand graviertem Platin, leuchtender „Grand-Feu“-Emaille und einer handgefertigten Kette verziert, wobei jedes Element die traditionellen Handwerkskünste der Haute Horlogerie zelebriert.
Giulio Papi (Direktor Uhrenkonzeption, Audemars Piguet): „Dieser Zeitmesser ist eine Hommage an die Geschichte der Zeitmessung durch die Menschheit. Er würdigt die Astronomen und frühen Wissenschaftler, die als Erste den Himmel betrachteten, die Mathematiker, die die Zeit unterteilten, sowie die Uhrmacher, die sie sichtbar machten. Die 150 Heritage verkörpert den Einfallsreichtum und das Talent der Menschen und spiegelt eine lange Tradition handwerklichen Könnens in verschiedenen Zivilisationen wider.“
Stromlinienförmige „Neo Frame Jumping Hour“
Die völlig neuartige Konstruktion zeichnet sich durch ein rechteckiges Gehäuse (34,6 x 34 mm) aus Roségold und Saphirglas sowie ein Armband mit einem neu entwickelten Motiv aus. Mit ihrem minimalistischen Design, der vertikalen Godronierung und den stromlinienförmigen Linien greift die Neo Frame Springende Stunde die charakteristischen Merkmale des Vormodells „1271“ aus dem Jahr 1929 wieder auf. Mit seiner Kombination aus langgestreckten Linien und geschwungenen Formen war es unmittelbar von der Streamline-Moderne inspiriert – auch bekannt als Paquebot- oder Ocean-Liner-Stil –, einer späten Ausprägung des Art déco.

Die neue „Neo Frame Jumping Hour“ greift die ästhetischen Codes der „1271“ auf und ist eine moderne Hommage an das Stromliniendesign. Das rechteckige Gehäuse wird auf jeder Seite von acht Godronierungen flankiert, die sich zu spitz zulaufenden Bandanstößen verjüngen und an aerodynamische Bewegungen erinnern. Dieses markante CNC-bearbeitete Motiv findet sich auf dem Gehäuseboden, der neu entwickelten Krone und der Schwungmasse wieder, die allesamt aus 18 Karat Roségold gefertigt sind.

Die Uhr präsentiert sich in einem modernen Bicolor-Design mit einem schwarzen PVD-behandelten Saphirglas. Zwei goldgerahmte Fenster zeigen weiß gedruckte Stunden- und Minutenziffern auf schwarzem Hintergrund.

Es wird vom ersten Uhrwerk der Manufaktur mit Automatikaufzug und springender Stunde angetrieben. Das neue Kaliber 7122 basiert auf dem Kaliber 7121, das in den Royal Oak „Jumbo“-Modellen schlägt, und wurde vollständig in der Manufaktur entwickelt. Es verbindet eine springende Stunde mit nachlaufenden Minuten, bietet eine Gangreserve von 52 Stunden und ein patentiertes Stoßdämpfungssystem. Um die Stoßfestigkeit zu erhöhen, wurde die Stundenscheibe aus Titan gefertigt, während die angezeigte Minutenscheibe aus einer Kupferlegierung besteht.

Sébastian Vivas, Director Heritage & Museum, Audemars Piguet: „Dieser neue Zeitmesser ist eine Hommage an die Vorreiterrolle von Audemars Piguet bei der Entwicklung der ersten Armbanduhren mit springender Stunde in den 1920er-Jahren. Damals war das Glas so zerbrechlich, dass es durch Metall geschützt werden musste. Heute besteht es aus Saphirglas, das im Mittelpunkt steht.“
Code 11.59 by Audemars Piguet und Royal Oak mit neuem Kaliber
Das Kaliber 7139 – Nachfolger des im vergangenen Jahr ausgemusterten historischen Kalibers 5135 – feiert Premiere in zwei 41-Millimeter-Zeitmessern: der zweifarbigen „Code 11.59 von Audemars Piguet Automatik Squelette“, dem ersten skelettierten ewigen Kalender der Kollektion, und der „Royal Oak Ewiger Kalender Automatik Squelette“, die Titan und Bulk Metallic Glass (BMG) vereint.

Der Ewige Kalender berücksichtigt die unterschiedliche Länge der Monate und Schaltjahre automatisch und zeigt das Datum und die Woche mit makelloser Präzision an. Sofern die Uhr regelmäßig aufgezogen wird, muss das Datum erst im Jahr 2100 korrigiert werden, damit es mit dem gregorianischen Kalender übereinstimmt.

Mit Blick auf Ergonomie konzipiert, verfügt das Kaliber 7139 über das intuitive „Alleskönner-Kronen“-Korrektursystem, das im vergangenen Jahr zum 150-jährigen Jubiläum vorgestellt wurde. Hier kommt sie erstmals in einem offen gearbeiteten Mechanismus zum Einsatz.

Zudem greift das Kaliber 7139 auf die Innovationen des Kalibers 5133 zurück. Letzteres kam 2018 mit der „Royal Oak Automatik Ewiger Kalender Extraflach RD#2“ auf den Markt und vereinte alle Kalenderfunktionen in einer einzigen Ebene. Die Kurvenscheibe für das Monatsende ist in ähnlicher Weise in das Datumsrad integriert, während die Kurvenscheibe für den Monat mit dem Monatsrad verschmolzen ist. Das Kronen-Korrektursystem bildet eine zweite Ebene, sodass das Werk ein flaches Profil von 4,1 Millimetern aufweist. Das neue Uhrwerk basiert auf dem Kaliber 7120 mit Automatikaufzug bietet eine Gangreserve von 55 Stunden.

Ilaria Resta, Chief Executive Officer, Audemars Piguet: „Mit diesem neuen Uhrwerk, das die Kunst der Skelettierung mit ergonomischem Design verbindet, präsentieren wir eine moderne Interpretation einer klassischen Komplikation. So bekräftigen wir unseren Anspruch, Zeitmesser zu schaffen, die dem heutigen Lebensstil entsprechen und zugleich unser Erbe würdigen.“






