Inhorgenta-Talk: Stéphane Waser (Managing Director, Maurice Lacroix) über erschwingliche Schweizer Uhrmacherkunst
Nach einer Pause war Maurice Lacroix in diesem Jahr wieder als Aussteller auf der Inhorgenta vertreten. Diese Gelegenheit nutzten wir, um Managing Director Stéphane Waser auf die Watch-Talks-Bühne in Halle A1 einzuladen. Das Thema: das Geheimnis erschwinglicher Schweizer Uhrmacherkunst.



Waser ist seit 2008 bei der Schweizer Marke Maurice Lacroix tätig und führt das Unternehmen seit 2014 als Managing Director. Seine Amtszeit war geprägt von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen – von der Weltwirtschaftskrise über die Corona-Pandemie bis hin zum Ukraine-Krieg. Zugleich entwickelte sich Maurice Lacroix in diesen Jahren zu einer erfolgreichen Schweizer Uhrenmarke mit Fokus auf erschwingliche Preise.
Das war nicht immer selbstverständlich. Als Waser zu Maurice Lacroix kam, gab es Überlegungen, in ein Preissegment von über 10.000 CHF vorzustoßen. Zudem berichtete unter anderem die NZZ im Jahr 2015, dass der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern DKSH, zu dem Maurice Lacroix gehört, einen Verkauf der Marke in Erwägung ziehe. Beides ist letztlich nicht eingetreten.
Warum diese Pläne nicht umgesetzt wurden, wofür Maurice Lacroix heute steht und was es mit der neuen Linie „Aikonic“ auf sich hat, erläuterte Stéphane Waser im Gespräch mit Insight Luxury auf der Watch-Talks-Bühne der Inhorgenta 2026.






