Corum startet nach dem Management-Buyout mit zahlreichen Neuheiten zur Watches & Wonders 2026 neu durch
Vor fast genau einem Jahr kündigte Haso Mehmedovic nach seinem Management-Buyout einen globalen Relaunch an. Nun hat sich die Marke zurückgemeldet und präsentierte im Rahmen einer exklusiven Vorpremiere in ihrer Manufaktur in La Chaux-de-Fonds die neuen Modelle der Kollektionen „Admiral“, „Golden Bridge“ und „Heritage“.
„Man könnte leicht sagen: ‚Corum ist zurück.‘ Doch das wäre nicht ganz richtig. Corum war seit 1955 ununterbrochen präsent – frei, unkonventionell, stets kreativ und oft trotzig“, so CEO Haso Mehmedovic. „Heute habe ich die Freude – und vor allem die Ehre –, als Hüter dieser Ikone aus La Chaux-de-Fonds zu fungieren. Die Adresse bleibt dieselbe. Das Gebäude ist nach wie vor einzigartig. Und die Entschlossenheit, ein außergewöhnliches Abenteuer fortzusetzen, das vor genau 70 Jahren begann, ist ungebrochen.“


Mehmedovic begann 2011 als Uhrmacher bei Corum. „Meine gesamte Karriere habe ich diesen Meisterwerken der Uhrmacherkunst gewidmet – der ‚Golden Bridge‘, der ‚Admiral‘, der ‚Coin‘ und vielen anderen. Unser Erbe ist außergewöhnlich: Wir besitzen 350 Museumsstücke, jedes einzelne ein Zeugnis von Vision, Design und Komplexität. Kurz gesagt: eine Geschichte. Und genau diese Geschichte wollen wir nun weiterschreiben“, betont er.
7-Punkte-Strategie setzt auf Kontinuität
- Eine klare Produktstrategie sowie die Reduzierung der Referenzanzahl, um sich auf die wichtigsten Erfolgsmodelle „Admiral“ und „Golden Bridge“ zu konzentrieren. Parallel dazu wird die „Heritage“-Linie aktiviert.
- Die schrittweise Rückkehr zu 100 Prozent Manufakturwerken, um die volle Autonomie in der Uhrenherstellung zurückzugewinnen.
- Präsenz bei der Watches and Wonders: „Corum gehört zu den führenden Akteuren der Haute Horlogerie – daran besteht kein Zweifel.“ Die Teilnahme an der Watches & Wonders sei daher eine logische Konsequenz.
- Ein fokussiertes Vertriebsnetz sowie die Konzentration auf hochwertige Handelspartner, verbunden mit einer Reduktion der PoS von über 300 im Jahr 2024 auf 70.
- Die Entwicklung einer klaren visuellen Identität durch den Corum-Schlüssel.
- Der Einsatz eines prägenden Designers für die Wiederbelebung der Marke: Emmanuel Gueit, der hinter einigen der größten Erfolge der Uhrmacherkunst der letzten 25 Jahre steht.
- Eine klare Botschaft und DNA: Corum als über 70 Jahre alte, zugleich jugendliche Marke inmitten jahrhundertealter Manufakturen.
Corum: 19 Neuheiten zur Watches & Wonders 2026
Zur Watches & Wonders 2026 präsentiert Corum elf neue „Admiral“-Referenzen, die auf vier zentralen Entwicklungen basieren: einem neu gestalteten Gehäuse, neuen Zifferblättern, einem neuen integrierten Armband sowie einem vollständig neu entwickelten Kaliber, das in Zusammenarbeit mit dem Partner Concepto in La Chaux-de-Fonds entstanden ist.


Diese Neuheiten ersetzen die bisherige „Admiral“-Kollektion vollständig und umfassen sechs Referenzen mit 39 Millimetern sowie fünf Referenzen mit 36 Millimetern Durchmesser.

Gleichzeitig präsentiert Corum sechs neue „Golden Bridge Sapphire“-Referenzen: drei Modelle mit jeweils zwei Werkausführungen in Graugold oder 5N-Gold. Gemeinsames Merkmal ist das neue Gehäuse aus 100 Prozent Saphirglas – das erste seiner Art für eine „Golden Bridge“ –, das die Transparenz früherer Versionen des Modells wieder aufleben lässt.


Hinzu kommen zwei neue „Heritage“-Modelle: eine neue „Coin“ sowie die Neuauflage der „Golden Book“. Beide werden in streng limitierter jährlicher Auflage produziert.





