Zukunft gesichert: Stiftung zur Nachwuchsförderung im bayerischen Uhrmacherhandwerk
Die Stiftung zur Nachwuchsförderung im bayerischen Uhrmacherhandwerk hat einen neuen Vorstand. Damit ist die Fortsetzung der finanziellen Förderung von Auszubildenden gemäß Stiftungszweck im Bundesland Bayern gesichert.
Im Rahmen der Inhorgenta in München wählte der Stiftungsbeirat das Führungsgremium der Stiftung zur Nachwuchsförderung im bayerischen Uhrmacherhandwerk eine neue Amtszeit. Neuer Vorsitzender ist Thomas Horn, selbstständiger Goldschmiedemeister und Uhrmacher aus Hof sowie stellvertretender Obermeister der Uhrmacher-, Gold- und Silberschmiedeinnung Oberfranken.
(Bild links: dekoriertes Uhrwerk von Alexander Shorokhoff)
Horn tritt die Nachfolge von Prof. Oliver Belik an, Obermeister der Uhrmacher-Innung München-Oberbayern, der sein Amt als Stiftungsvorsitzender zuvor niedergelegt hatte.
„Wir danken Oliver Belik für seinen jahrelangen Einsatz im Interesse der Nachwuchsförderung“, so der neue Vorsitzende Thomas Horn.
„Ohne ehrenamtliches Engagement und persönlichen Einsatz ist das positive Wirken einer Stiftung nicht möglich. Und der Stiftungszweck – die Nachwuchsförderung im Uhrmacherhandwerk – ist wichtiger denn je.“
Thomas Horn
Als weitere Vorstandsmitglieder der Stiftung wurden Manuel Philipp (Obermeister der Uhrmacherinnung Mittelfranken, Burgsalach) und Michael Servatius (stellvertretender Obermeister der Uhrmacher- und Goldschmiedeinnung Unterfranken, Eltinghausen) gewählt.
Als satzungsmäßige Vertreter aus Industrie und Handel wurden Markus Glöggler (Erwin Sattler, Gräfelfing) und Heinz-Dieter Laake (Uhren Laake, Königsbrunn) in den Vorstand gewählt.

Der Vorstand der Stiftung wird vom Stiftungsbeirat der Mitgliedsinnungen für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Zweck der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung von Auszubildenden im bayerischen Uhrmacherhandwerk. Die Stiftung arbeitet selbstlos, verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und untersteht der Aufsicht der Regierung von Niederbayern. Das Stiftungsvermögen darf nur für satzungsgemäße Zwecke eingesetzt werden. Die Stiftung wurde 1993 als „Otto-Asam-Stiftung“ in Landshut gegründet und 1999 umbenannt.






