Audemars Piguet eröffnet neue Manufaktur und kündigt schrittweise Steigerung der Produktionskapazität an
Die Schweizer Uhrenmarke Audemars Piguet hat im Rahmen ihrer Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum eine neue Manufaktur in Le Brassus eröffnet.
Die 23.700 Quadratmeter große Anlage mit dem Namen „The Arc“ vereint die lokalen Produktionsteams von Audemars Piguet unter einem Dach und unterstreicht damit das kontinuierliche Engagement der Marke im Vallée de Joux. Zu den Zielen gehört auch eine schrittweise Steigerung der Produktionskapazität
Mit einer Fläche von 23.700 Quadratmetern bietet der neue Produktionsstandort Platz für bis zu 700 Mitarbeiter in einem Arbeitsumfeld mit offenen Räumen und viel Tageslicht. Transparente Trennwände und großzügige Besprechungsräume fördern die Kommunikation und den Ideenaustausch zwischen den Teams, während separate Ruhezonen und traditionelle Büros konzentriertes Arbeiten ermöglichen und es jedem Einzelnen erlauben, die für ihn optimale Umgebung zu wählen.

Ausgestattet mit elektrochromer Technologie passt sich die Tönung der Glasfassade automatisch an Lichtintensität und Wärme an und gewährleistet so jederzeit optimalen Komfort für die Mitarbeiter, ohne deren Tageslichteinfall und Ausblick zu beeinträchtigen.
Audemars Piguet: Steigerung der Produktionskapazität
Der neue, zentralisierte Produktionsstandort ist bestens für zukünftiges Markenwachstum gerüstet und ermöglicht dank optimierter Arbeitsabläufe und modernster Anlagen eine schrittweise Steigerung der Produktionskapazität. Automatisierte Lösungen, die bestimmte manuelle Tätigkeiten überflüssig machen, ermöglichen es mehr Mitarbeitern, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, die Geschicklichkeit und Fachwissen erfordern.

Ilaria Resta, CEO Audemars Piguet, kommentiert:
„Mit diesem neuen Gebäude investiert Audemars Piguet weiterhin in das Wohlbefinden und die Kompetenz seiner Mitarbeiter. Die flexible Raumgestaltung optimiert Zusammenarbeit und Arbeitsabläufe und ermöglicht es uns, uns an die sich wandelnden Bedürfnisse anzupassen, während wir die Zukunft der Marke gestalten.“
Modernes Lagersystem und 15 Sekunden Zeitersparnis
„The Arc“ ist mit einem zentralisierten Lagersystem ausgestattet, das die Bestandsverwaltung optimiert und die Effizienz steigert. Dieses GTP-System nutzt den begrenzten Raum optimal aus und transportiert Komponenten und Teile mithilfe von Shuttles zu den jeweiligen Werkstätten. 15 Meter hoch und ausgestattet mit 66 Robotern, kann dieses automatisierte System bis zu 350 Bewegungen pro Stunde ausführen. Bis 2023 sind 1.200 Bewegungen geplant.

Produktions- und Kundendienstteams können nun die benötigten Komponenten entnehmen und dabei rund 15 Sekunden pro Arbeitsgang einsparen. Als technisches Herzstück der Manufaktur in Le Brassus benötigte das zentrale Lagersystem mehrere Monate Bau- und Testphase, bevor es voll betriebsbereit war und die Erwartungen der verschiedenen Produktionsteams erfüllte.
Nachhaltiges Industriegebäude von Audemars Piguet
Nach dem Vorbild der bestehenden Produktionsstätten von Audemars Piguet in Le Locle und Meyrin ist der Arc Minergie-ECO-zertifiziert und erfüllt damit die höchsten ökologischen Standards für Gebäude in der Schweiz. Von Beginn an wurde das Projekt mit dem Ziel entwickelt, die Umweltauswirkungen zu minimieren.

Dank eines sorgfältig durchdachten Flächennutzungsplans wurde ein umweltverträglicher Ansatz priorisiert. Ein speziell angelegtes Gründach schafft beispielsweise ideale Bedingungen für Insekten und Vögel und bietet gleichzeitig einen Panoramablick auf das Vallée de la Vallée de Le Brassus. Joux.
Neben der Abwärme aus Industriemaschinen wird durch den Anschluss an das benachbarte Holzheizkraftwerk „Brassus Bois“ zudem eine vollständig erneuerbare Zusatzenergiequelle bereitgestellt. Zu Beginn des Projekts wurde unbelasteter Aushub vom selben Bahnhof für ein größeres Infrastrukturprojekt wiederverwendet, wodurch die Umweltbelastung der Bauphase reduziert wurde. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage, die die gesetzlichen Anforderungen übertrifft, liefert dem Werk zusätzliche Energie.
Die Architekten schlugen eine zinnenbewehrte Oberfläche vor, um die 321 Meter lange, geschwungene Fassade zu beleben. Neben ihrer ästhetischen Wirkung reduziert sie das Risiko von Vogelschlägen und minimiert Blendeffekte durch Glasreflexionen. Zum Schutz vor Überschwemmungen ist das Gebäude von einer 80 Zentimeter hohen Mauer umgeben, die das Wasser in einen natürlichen Entwässerungskanal ableitet, ohne die Umgebung zu beeinträchtigen.





![Michael Jordan mit einer Diver [AIR]“ von Ulysse Nardin am Handgelenk (Photo Credit Cropix)](https://insight-luxury.com/wp-content/uploads/2025/07/Ulysse-Nardin-Michael-Jordan-1-490x550.gif)
