INHORGENTA Schmucktrends – Preview

Titelbild: Cammilli Firenze – Ring Divina

Schmuck im Jahr 2026 ist weit mehr als dekoratives Element. Er wird Teil einer persönlichen Ausdrucksform – kraftvoll, selbstbewusst und zugleich ausbalanciert. Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine neue Balance: Schmuck wirkt präsent, ohne laut zu sein, opulent, ohne zu dominieren. Persönlichkeit, Individualität und Vielfalt sind dabei keine abstrakten Begriffe mehr, sondern prägen Gestaltung, Materialwahl und Tragbarkeit auf ganz konkrete Weise.

Es gab in diesem Jahr schon einige Forecasts zu den Schmucktrends 2026 (so auch bei uns) und wie es aussieht, manifestieren sich diese. Zumindest lässt dies der Blick in die Kollektionen erwarten, die ab dem 20. Februar auf der INHORGENTA in München gezeigt werden:

Schmuck im Jahr 2026 ist weit mehr als dekoratives Element. Er wird Teil einer persönlichen Ausdrucksform – kraftvoll, selbstbewusst und zugleich ausbalanciert. Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine neue Balance: Schmuck wirkt präsent, ohne laut zu sein, opulent, ohne zu dominieren. Persönlichkeit, Individualität und Vielfalt sind dabei keine abstrakten Begriffe mehr, sondern prägen Gestaltung, Materialwahl und Tragbarkeit auf ganz konkrete Weise.

Diese Haltung spiegelt sich in den Kollektionen wider, die auf der INHORGENTA sichtbar werden. Modulare Konzepte, wandelbare Elemente und flexible Konstruktionen erlauben es, Schmuck aktiv mitzugestalten und individuell zu tragen. Schmuckstücke reagieren auf den Menschen, nicht umgekehrt – sie passen sich an, begleiten und unterstreichen persönliche Identität.

Schmuck von Heinz Mayer

Formensprache zwischen Struktur und Bewegung

Ein zentrales Thema der Saison ist das Zusammenspiel von Klarheit und Dynamik. Schmuck tritt zunehmend skulptural auf und steht bewusst im Kontrast zu reduzierten Silhouetten. Körperlichkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Formen greifen Bewegung auf, Linien folgen dem Rhythmus des Körpers, Oberflächen arbeiten mit Licht und Tiefe.

Plissierte Strukturen, organische Linien, grafische Volumen und kinetische Details prägen Ringe, Armreifen und Colliers. Bewegliche Fassungen, modulare Verbindungen und ergonomische Designs verleihen den Schmuckstücken Lebendigkeit – sie sind nicht statisch, sondern im Dialog mit dem Träger.

Diese Entwicklung findet sich auch in vielfältigen Kollektionen wieder: Ob bei Noen, Niessing oder Nanis, wo Schmuck durch skulpturale Linien und fluides Design die Individualität der Trägerin betont – Schmuck wird zum Ausdruck individueller Identität.

Nanis – Noen Armreif Forrest, Niessing Collier Phoenix. Nanis

Formensprache zwischen Dynamik und Körperlichkeit

Farbe und Material als Gestaltungselement

Auch der Umgang mit Farbe verändert sich spürbar. Edelsteine treten stärker als gestalterisches Element in Erscheinung – nicht nur als Wertträger, sondern als bewusste Farbentscheidung. Nuancen von Grün, Blau, Rosé oder warmen Naturtönen werden gezielt eingesetzt, oft in harmonischen Kombinationen oder spannenden Kontrasten.

Materialmix bleibt ein wichtiges Ausdrucksmittel: unterschiedliche Goldtöne, matte und polierte Oberflächen sowie der bewusste Einsatz von Textur erweitern die gestalterische Sprache. Schmuck erzählt Geschichten – über Farbe, Material und Symbolik.

Schmuck von: Richard Hans Becker, Alcoro, Gerstner, Hesse, Odenwald, Cammilli Firenze

Schmuck von: Odenwald, Bigli & Nanis,

Tragbarkeit als Qualitätsmerkmal

Parallel zur gestalterischen Freiheit wächst der Anspruch an Komfort. Schmuck muss sich gut anfühlen, leicht tragen lassen und den Alltag begleiten können. Weiche Silhouetten, ergonomische Formen und durchdachte Konstruktionen sorgen dafür, dass Eleganz und Alltagstauglichkeit kein Widerspruch mehr sind.

Diese Entwicklung steht für einen Schmuckbegriff, der Nähe schafft: Stücke, die nicht inszeniert wirken, sondern selbstverständlich Teil des Lebens werden..

Schmuck von: Busatti Milano, Nanis, Serafino Consoli, Yana Nesper

Layering, Materialmix und persönliche Interpretation

Binder Jewellery – Entity Kollektion

Layering und das Kombinieren unterschiedlicher Materialien bleiben zentrale Stilmittel. Mehrere Ketten, gestapelte Ringe oder gemischte Goldtöne eröffnen neue Spielräume für individuelle Looks. Schmuck wird nicht nur getragen, sondern interpretiert – je nach Stimmung, Anlass oder persönlichem Stil.

Schmuck von: Morellato Silver, Jette, Tommy Hilfiger, Ratius, Brigitte Adolph, Magior

Schmuck als Spiegel individueller Freiheit

Die Schmucktrends 2026 stehen für eine neue Offenheit im Design. Sie verbinden handwerkliche Qualität mit zeitgemäßen Vorstellungen von Individualität, Bewegung und Tragbarkeit. Auf der INHORGENTA wird diese Entwicklung erlebbar: als Plattform, auf der kreative Vielfalt, handwerkliche Kompetenz und persönlicher Ausdruck zusammenkommen – und zeigen, wie Schmuck heute Freiheit, Identität und Nähe neu definiert.

alle Bilder: (c) der jeweiligen Marken und Hersteller

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