Wortmatrix fürs Handgelenk – die Qlocktwo W ist wieder da

Für einige Jahre hatte die Marke aus Schwäbisch Gmünd ihr Armbanduhren-Modell aus dem Sortiment genommen, jetzt ist die „Qlocktwo W“ wieder da. Allerdings nicht als einfache Neuauflage, sondern weiterentwickelt auf Basis von Kundenfeedback. Geblieben ist selbstverständlich die charakteristische Zeitanzeige in Worten.

Andreas Funk, der gemeinsam mit Marco Biegert 2009 Qlocktwo gegründet hat, liefert die Begründung für das außergewöhnliche Zeitmesser-Konzept – welches eigentlich ganz natürlich ist:

„Die Zeit mit Worten zu benennen, ist die ursprünglichste Form, und somit ist Zeit, wie wir sie im Alltag nutzen, eigentlich ein rein sprachliches Konstrukt. Eine Uhr ist lediglich eine Übersetzung dieses Konstrukts. Beim Ablesen und Sagen der Uhrzeit übersetzt man automatisch zurück. Es sagt ja niemand: Der große Zeiger ist rechts und der kleine unten – oder bei digitalen Uhren: Es ist drei Doppelpunkt dreißig. Man sagt: Es ist halb vier.“

Und dieses Konstrukt in Form einer Wortmatrix in verschiedenen Sprachen ist in den Großuhren-Designs „Earth“ und „Moon“ erhältlich – und nun auch wieder als Armband-Variante.

Die „Qlocktwo W“ ist wieder da

Und sie kommt mit Optimierungen bei Bedienung und Alltagstauglichkeit sowie erstmals mit einer Mondphasenanzeige daher.

„Die Idee war schon immer: Zeit bewusst sichtbar zu machen. Neu ist, wie selbstverständlich das jetzt funktioniert. Die Anzeige erscheint per Handgelenkbewegung, regelt die Helligkeit automatisch und lässt sich per Flashsetter-App einstellen“, erläutert Qlocktwo-CEO Jens Adamik.

Im Alltag ist die Anzeige nicht dauerhaft aktiv. Statt per Knopfdruck erscheint sie durch eine natürliche Bewegung des Handgelenks. Ein integrierter Gyrosensor erkennt die Geste und aktiviert die LEDs situativ: Zeit wird sichtbar, wenn der Moment es verlangt – so die Philosophie dahinter. Auf Knopfdruck erscheint außerdem der aktuelle Mondstand, ein Rhythmus, der Menschen seit jeher begleitet.

Für gute Lesbarkeit passt sich die Leuchtintensität automatisch an das Umgebungslicht an. Ein unauffällig integrierter Lichtsensor reguliert die Helligkeit innerhalb von Millisekunden, damit die Anzeige bei Tageslicht klar bleibt und in dunkler Umgebung zurückhaltend wirkt.

Die Wortmatrix entsteht in einem photochemischen Präzisionsverfahren. Die Buchstaben werden aus Metall herausgearbeitet und anschließend oberflächenveredelt. Ein gehärtetes Mineralglas schützt die Struktur im Alltag. Im Inneren arbeitet ein von Qlocktwo inhouse entwickeltes Quarzlaufwerk, gefertigt in Deutschland.

Die neue Generation der „Qlocktwo W“ verfügt über einen integrierten Akku (Laufzeit bis zu zehn Tage) und wird über einen Charger aus Aluminium geladen. Erstmals ist das Armbanduhren-Modell zudem vollständig mit der Flashsetter-App (iOS/Android) kompatibel. Per Lichtsignal werden Uhrzeit und Einstellungen direkt auf die Uhr übertragen.

Varianten, Sprachen und Verfügbarkeit

Die bis fünf Bar wasserdichte „Qlocktwo W“ ist als 38-Millimeter-Unisex-Modell konzipiert und in schwarz DLC-beschichtetem Edelstahl oder Edelstahl pur erhältlich, jeweils mit Milanaise-Armband in zwei Längen. Sie erscheint in sieben Sprachen: Deutsch, Schweizerdeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Arabisch.

(UVP 1.200 €)

qlocktwo.com

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