Universal Genève: Facettenreiches Comeback-Portfolio – die Polerouter

Gleich vier Modelle feiern in unterschiedlichen Varianten Premiere zum Comeback von Universal Genève: „Disco Mini“, „Cabriolet“, „Compax“-Chronograph und „Polerouter“. Verschiedene Ausführungen dieser Modelle bilden das Herzstück der Premieren-Kollektion von, unterteilt in Prêt-à-Porter und Capsule. Hinzu kommen die Kategorien Couture und Signature.

„Disco Mini“

„Cabriolet“

„Compax“

„Couture“

„Signature“

Die historische Polerouter

Die „Polerouter“ mit dem charakteristischen Fadenkreuz auf dem Zifferblatt wurde von keinem Geringeren als Gérald Genta für Universal Genève entworfen. Er gilt als einer der bedeutendsten Uhrendesigner des 20. Jahrhunderts und zeichnet verantwortlich für ikonische Zeitmesser wie die „Nautilus“ von Patek Philippe, die „Pasha de Cartier“, die „Royal Oak“ von Audemars Piguet, die „Constellation“ von Omega, die „Overseas“ von Vacheron Constantin sowie die „Ingenieur“ von IWC.

1954, im Jahr der Entstehung der „Polerouter“, war Genta gerade einmal 23 Jahre alt – und das Modell wurde zu seinem Durchbruch in der Uhrenwelt. Seine Witwe Evelyne Genta sagte 70 Jahre später: „Die ‚Polerouter‘ war das erste Beispiel dessen, was ihn in seiner gesamten Karriere leiten würde: die Verbindung von Technik und Schönheit, von Kunst und Funktionalität.“

In Auftrag gegeben wurde die Uhr von der skandinavischen Fluggesellschaft SAS. Ein zentrales Merkmal der „Polerouter“ ist ihr dreidimensionaler Effekt. Dieser entsteht durch ein zweiteiliges Design mit einem patentierten Spannring, an dem die Stundenindizes am Glas befestigt sind, sowie durch ein gewölbtes Zifferblatt, das das Uhrwerk vor magnetischer Strahlung, Staub und Stößen schützt.

Die 1953 von Universal Genève patentierte Konstruktion galt als technische wie gestalterische Innovation. Sie war darauf ausgelegt, Erschütterungen, Magnetfeldern, Feuchtigkeit und extremen klimatischen Bedingungen – vom Pol bis zum Äquator – standzuhalten.

Später wurde die „Polerouter“ mit dem 1958 eingeführten, nur 4,1 Millimeter flachen Kaliber 215 ausgestattet – einem der ersten Mikro-Rotor-Automatikkaliber überhaupt und damals dem flachsten Automatikwerk der Welt.

Die Polerouter der Neuzeit

Die elf neuen „Polerouter“-Modelle werden in den Editionen Prêt-à-Porter und Capsule präsentiert. Alle sind mit dem neuen, 3,8 Millimeter flachen Mikrorotor-Uhrwerk UG-110 mit Dreiviertelrotor und 72 Stunden Gangreserve ausgestattet.

Polerouter Prêt-à-Porter

Im Prêt-à-Porter-Hauptsortiment ziert das Fadenkreuz-Design auf einem gewölbten Zifferblatt mit doppelter Oberflächenveredelung fünf klassische Modelle. Der äußere Zifferblattring wurde mit einer Struktur versehen, die mit polierten und matten Oberflächen spielt, während die gedrehten Bandanstöße verfeinert wurden.

Das Armband aus austauschbaren Elementen mit stufenloser Längenverstellung greift das Design der „Polerouter“ aus den 1950er- und 1960er-Jahren auf, die ursprünglich in Zusammenarbeit mit Gay Frères entstanden. Die Bänder lassen sich mühelos austauschen, sodass der Träger problemlos auf Varianten aus Alligatorleder wechseln kann.

Die bis zehn bar wasserdichten Uhren sind in zwei Größen erhältlich: 39 Millimeter mit Datumsanzeige sowie als klassische Dreizeigeruhr mit 37-Millimeter-Durchmesser.

Das 39-Millimeter-Modell ist in Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt und schwarzem Alligatorlederarmband, mit blauem Zifferblatt und Edelstahlgliederband oder in 18-karätigem Roségold mit braunem Zifferblatt und braunem Alligatorlederarmband erhältlich (UVP: 14.000, 16.000 bzw. 32.000 CHF).

Die 37-Millimeter-Ausführung wird in Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt und schwarzem Alligatorlederband angeboten, während die Version aus 18-karätigem Roségold über eine diamantbesetzte Lünette und ein weißes Perlmuttzifferblatt verfügt (UVP: 14.000 bzw. 34.000 CHF).

Polerouter Capsule Editions

Die Sondereditionen sind künstlerisch orientierte Neuinterpretationen der ursprünglichen „Polerouter“ und erscheinen in sechs Designs sowie zwei Größen.

Bei der bis zehn bar wasserdichten „Polerouter Camaïeu“ mit 37-Millimeter-Gehäuse ist jedes Viertel des Fadenkreuzzifferblatts in einem Camaïeu-Farbverlauf gestaltet, der an Techniken aus Mode und Kunst erinnert.

Die „Couture Aqua Mint“ präsentiert sich in Edelstahl mit diamantbesetzter Lünette, während die Modelle „Toffee“ und „Berry“ aus 18-karätigem Roségold gefertigt sind und sowohl über ein diamantbesetztes Gehäuse als auch über eine diamantbesetzte Lünette verfügen (UVP: 17.000, 34.000 bzw. 40.320 CHF).

Bei der „Polerouter Hardstone“ kommen Zifferblätter aus Naturstein im 39-Millimeter-Format zum Einsatz. Die Varianten in Lapislazuli und Tigerauge sind in Gehäusen aus 18-karätigem Roségold gefasst, während die „Bull’s Eye“-Edition aus Edelstahl gefertigt ist (UVP: 20.500, 38.850 bzw. 65.100 CHF).

universalgeneve.com

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