Chronopolis 2026: Internationale Uhrenmarken und neue Trends weltweit
Die Time to Watches entwickelt sich zunehmend zu einer Bühne für internationale, unabhängige Uhrenmarken, die bewusst neue Wege gehen.
Abseits der klassischen Schweizer Fertigung entstehen spannende Konzepte, die Design, Technik und kulturelle Einflüsse neu interpretieren.
Besonders auffällig ist die wachsende Zahl junger Marken, die ihre Uhren außerhalb der Schweiz entwickeln oder montieren – und damit eine neue Dynamik in die Branche bringen.
Europa: Kreative Impulse aus Großbritannien, Frankreich und Italien
Ein Beispiel ist das britische Label Studio Underdog, das mit unkonventionellen Designs und frischen Farbkonzepten Aufmerksamkeit erzeugt. Ebenso steht SpaceOne aus Frankreich für eine neue Generation kreativer Uhrmacher, die bewusst außerhalb traditioneller Strukturen arbeiten.
In Italien verfolgt Echo/Neutra einen anderen Ansatz: Hier entstehen moderne Neuinterpretationen klassischer Uhrentypen. Modelle wie die „Rivanera“ greifen historische Einflüsse – etwa aus dem Art déco – auf und übersetzen sie in eine reduzierte, zeitgemäße Designsprache.


Die neue „Rivanera Piccolo“ steht exemplarisch für diese Entwicklung: eine klare, präzise und bewusst zurückhaltende Interpretation der rechteckigen Dresswatch.
Asien: Handwerk trifft auf moderne Mechanik
Auch Asien spielt eine immer wichtigere Rolle in der internationalen Uhrenszene. Atelier Wen zeigt eindrucksvoll, wie sich hochwertige Mechanik mit traditionellem Kunsthandwerk verbinden lässt.
Die Marke kombiniert moderne – teils chinesische, teils Schweizer – Uhrwerke mit klassischen Techniken wie Gravuren und Emailarbeiten. Das Ergebnis sind Zeitmesser, die sowohl auf dem asiatischen Heimatmarkt als auch international überzeugen.

Eine neue Definition von Uhrmacherei
Die Time to Watches steht heute für mehr als nur Produktneuheiten. Sie zeigt eine Branche im Wandel: internationaler, experimenteller und vielfältiger denn je.
Gerade die internationalen Marken bringen frische Perspektiven in die Uhrmacherei – und beweisen, dass Innovation längst nicht mehr nur aus der Schweiz kommt, sondern weltweit entsteht.






