Lasst die Spiele beginnen: Die Watches & Wonders 2026 öffnen ihre Tore
Am 14. April öffnet die Watches & Wonders Geneva 2026 ihre Tore. Zunächst bleibt das Event der Branche vorbehalten, bevor es vom 18. bis 20. April auch für das breite Publikum zugänglich wird.
Wer bei der Watches & Wonders 2026 dabei sein möchte, muss allerdings etwas investieren: 70 CHF kostet das Tagesticket am Wochenende, 50 CHF am abschließenden Montag. Dafür erhalten Besucher Zugang zu den Palexpo-Hallen, in denen sich 65 Marken präsentieren. Kostenlos hingegen bleibt das vielseitige Programm „In The City“.
Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um die größte jemals in Genf organisierte Zusammenkunft der Uhrenbranche – und damit sogar größer als der frühere Richemont -Event Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH), der bis 2019 über nahezu drei Jahrzehnte hinweg stattfand.
Rund 60.000 Besucher, 1.700 Journalisten und mehr als 6.000 Einzelhändler werden in diesem Jahr erwartet. Die Dynamik der Veranstaltung zeigt sich auch an der Ausstellerzahl: Innerhalb von weniger als fünf Jahren hat sie sich nahezu verdoppelt, elf neue Marken sind 2026 erstmals dabei.
Mit rund 7.000 Beteiligten, monatelanger Vorbereitung und der Entstehung einer regelrechten „Stadt in der Stadt“ erreicht das Event eine beachtliche logistische und wirtschaftliche Dimension. Die Veranstalter sprechen von einem „temporären Ökosystem“, das spürbare Auswirkungen auf Genf, seine lokalen Akteure und die Position der Stadt als führende Destination der Uhrmacherei haben wird.

Matthieu Humair, CEO der Watches & Wonders Geneva Foundation, betont zudem die verbindende Kraft der Veranstaltung: „Watches & Wonders Geneva ist ein Ort, der Menschen zusammenbringt, inspiriert und die Branche prägt. Gemeinsam gestalten wir die Uhrmacherei von morgen.“
Junge Zielgruppe schätzt Uhren
Dass mechanische Zeitmesser längst nicht nur ein Thema für etablierte Sammler sind, zeigt ein Blick auf das Publikum: Im vergangenen Jahr ging ein Viertel der Tickets für die Public Days an unter 25-Jährige. Auch 2026 öffnet sich die Veranstaltung ab dem 18. April bewusst für alle – ob allein, mit Freunden oder der Familie, mit oder ohne Führung.
„Wir wollen weiterhin die Zeit gestalten und die Kunst der Uhrmacherei mit Sinn und Leidenschaft an zukünftige Generationen weitergeben“, betont Humair.
Genf feiert die Uhrmacherkunst
Während der Messewoche verwandelt sich die Stadt selbst in eine Bühne: Mit einem erweiterten Kulturprogramm, das unter anderem durch eine Kooperation mit dem Montreux Jazz Club bereichert wird, rückt die Uhrmacherkunst weit über die Messehallen hinaus ins öffentliche Leben.
Einzelhändler, Kulturinstitutionen, Boutiquen und lokale Partner schließen sich zusammen, um ein vielfältiges Angebot aus Ausstellungen, Vorträgen, Aktivitäten und immersiven Erlebnissen zu schaffen.
Watches & Wonders 2026: Ausstellende Marken
A. Lange & Söhne | Alpina | Angelus | Armin Strom | Arnold & Son | Artya Geneve | Audemars Piguet | Baume & Mercier | Behrens | Bianchet | Bremont | B.R.M Chronographes | Bulgari | Cartier | Chanel | Charles Girardier | Charriol | Chopard | Christiaan van der Klaauw | Chronoswiss | Corum | Credor | Cyrus Geneve | Czapek & Cie. | Eberhard & Co. | Favre Leuba | Ferdinand Berthoud | Frederique Constant | Genus | Gerald Charles | Grand Seiko | Grönefeld | Hautlence | Hermès | H. Moser & Cie. | Hublot | IWC Schaffhausen | Jaeger-LeCoultre | Kross Studio | Laurent Ferrier | L’Epee 1839 | Louis Moinet | March LA.B | Nomos Glashütte | Norqain | Oris | Panerai | Parmigiani Fleurier | Patek Philippe | Pequignet | Piaget | Raymon Weil | Ressence | Roger Dubuis | Rolex | Rudis Sylva | Sinn Spezialuhren | TAG Heuer | Trilobe | Tudor | U-Boat | Ulysse Nardin | Vacheron Constantin | Van Cleef & Arpels | Zenith






