A. Lange & Söhne: Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Lumen
Das Tourbillon gehört zu den anspruchsvollsten Komplikationen der Uhrmacherei – auch wenn sein ursprünglicher Zweck, den Einfluss der Schwerkraft auf Taschenuhren auszugleichen, bei Armbanduhren kaum noch relevant ist. Das hindert die Manufakturen jedoch nicht daran, diese faszinierende Mechanik immer wieder neu zu interpretieren. Mitunter bleibt sie dabei sogar dem Blick des Betrachters verborgen.
A. Lange & Söhne: Im Verborgenen – Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Lumen
Allerdings ist die Komplikation nicht immer auf den ersten Blick erkennbar: Auf der „Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Lumen“ von A. Lange & Söhne weist nur der Schriftzug „Tourbillon“ auf dem Zifferblatt darauf hin, dass die Hemmungsgruppe des Werks unablässig rotiert – bis sie, eine Spezialität der Manufaktur, angehalten wird, um die Uhr sekundengenau stellen zu können.


Bewegung wie Stoppvorgang können durch das Saphirglas im Boden des 41,9-Millimeter-Platingehäuses beobachtet werden. Das neue Automatikkaliber L225.1 beinhaltet auch einen ungewöhnlichen Ewigen Kalender mit äußerem Monatsring und retrograder Wochentagsanzeige bei zehn Uhr – alle Datumsindikationen schalten sprunghaft.

Die Energie dafür liefert der aus Weißgold gefertigte Rotor, dessen äußeres Segment aus Platin für zusätzliches Momentum sorgt. Zu besonderer Expertise hat es Lange inzwischen auch in Sachen Leuchtmasse gebracht, die sich bei den „Lumen“-Modellen unter dem halbtransparenten Zifferblatt auflädt.

Die auf 50 Exemplare limitierte „Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Lumen“ bietet so nachts einen einmaligen Instrumenten-Look. (UVP 550.000 €)






