Time to Watches 2026 – Dynamik des kreativen Formats

Mit der Ausgabe 2026 bestätigt Time to Watches eindrucksvoll seine wachsende Bedeutung innerhalb der Geneva Watch Week. 87 Marken und 10.450 Besucher – ein Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr – unterstreichen die Dynamik des Formats.

Wachstum und verändertes Publikum

Auffällig ist vor allem die Zusammensetzung des Publikums: Neben Fachbesuchern war eine starke Präsenz von Sammlern zu beobachten. Das Interesse verschiebt sich spürbar in Richtung einer Uhrmacherei, die unabhängiger, kreativer und zugänglicher ist – und bei der der persönliche Austausch zunehmend im Mittelpunkt steht.

Das „Watchmaking Village“ als Gegenentwurf

Genau hier setzt das Konzept von Time to Watches an. Mit seinem „Watchmaking Village“ stellt das Format das klassische Messemodell bewusst infrage und ersetzt es durch eine offene, fast festivalartige Struktur.

Der zentrale „Garden“ fungierte als sozialer Knotenpunkt – mit Food Trucks, Lounge-Bereichen und Raum für spontane Begegnungen. Parallel dazu boten Villa, Lodge, Annex und Cellar die notwendige Infrastruktur für gezielte Gespräche und geschäftliche Abschlüsse.

Austausch wird Geschäft

Diese Kombination aus informeller Atmosphäre und professionellem Umfeld erwies sich erneut als tragfähig. Gespräche wurden nicht nur geführt, sondern häufig auch direkt in konkrete Geschäftsmöglichkeiten überführt – ein klares Zeichen für die steigende Relevanz des Formats.

Uhrmacherei als Erlebnis

Auch programmatisch setzte Time to Watches Akzente: Workshops, Demonstrationen und Content-Formate schufen ein Umfeld, das Uhrmacherei nicht nur zeigt, sondern erlebbar macht.

Die Eröffnung – bewusst inszeniert mit einem Las-Vegas-inspirierten Setting – setzte den Ton für eine Woche, die von Energie und Gemeinschaft geprägt war.

Time To Watches – Las Vegas Party

Ausblick: Expansion und Anspruch

Mit Blick nach vorn bleibt die Entwicklung klar: Time to Watches versteht sich nicht als Ergänzung, sondern als Alternative zum klassischen Messeverständnis. Die nächste Station folgt bereits Ende Mai in Las Vegas, bevor das Format 2027 nach Genf zurückkehrt.

Oder, wie Gründer Christian Wipfli es formuliert:
„Nicht nur Neuheiten und Geschäft zählen – sondern vor allem die Momente, in denen Uhrmacherei als gemeinsames Erlebnis entsteht.“

https://www.timetowatches.com/

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