Watches & Wonders 2026: Pump it up! Streamliner Pump von H. Moser & Cie.
Ende der 1980er-Jahre brachte Reebok den Pump-Sneaker auf den Markt, der schnell zur Ikone einer ganzen Generation wurde. Der Grund für seinen Erfolg? Er war der Beweis, dass Leistung und Vergnügen Hand in Hand gehen können.
Ein einfacher Druck genügte, um mit dem Schuh zu interagieren, ihn anzupassen, zu personalisieren und zu spüren, wie er zum Leben erwachte. H. Moser & Cie. teilt mit Reebok diese Mentalität, sich trotz Spitzenleistung nicht immer ganz ernst zu nehmen. Gemeinsam übertragen sie nun die Pump-Geste auf die Uhrmacherei und rücken mit der „Streamliner Pump“ das Spielerische in den Mittelpunkt.

Pump it up – das Prinzip neu gedacht
Während Reebok die Rückkehr des „Pump“ im Jahr 2026 vorbereitet, hat H. Moser & Cie. eine überraschende Verbindung zwischen Uhrmacherkunst und Sneakerwelt geschaffen: Der orangefarbene Knopf wird umfunktioniert, um ein mechanisches Uhrwerk aufzuziehen.

Anstelle der traditionellen Krone überträgt ein Drücker aus eloxiertem Aluminium bei jeder Betätigung Energie auf die Zugfeder und aktiviert gleichzeitig die Gangreserveanzeige. Dabei entfaltet sich unter der Oberfläche eine mechanische Choreografie, die durch offen gearbeitete Brücken und eine vollständig skelettierte Zahnstange sichtbar wird.
Ein einfacher Druck genügt, um eine Gangreserve von mehr als einer Stunde aufzubauen. Und selbst wenn die Feder vollständig aufgezogen ist, ist noch nicht Schluss: Der Knopf lässt sich weiter drücken – einfach zum Vergnügen.
Uhrwerk mit Pump-Aufzug
Für die Entwicklung dieses Uhrwerks hat H. Moser & Cie. das Automatikkaliber HMC 500 mit kleiner Sekunde vollständig überarbeitet und in ein Handaufzugswerk verwandelt. Der Saphirglasboden gibt den Blick auf das Resultat frei: ein optimiertes, leichtes Uhrwerk, das speziell für das Pump-System ausgelegt ist und dabei die minimalistische DNA der Marke bewahrt.

Das Uhrwerk bietet eine Gangreserve von 74 Stunden. Aber keine Sorge: Man muss nicht 74-mal pumpen, um diese Energiereserve aufzubauen. Der klassische Handaufzug über die Krone ist ebenfalls möglich.
Hightech-Material mit einzigartiger Optik
Auch in materieller Hinsicht überrascht die „Streamliner Pump“, die in zwei Versionen – Schwarz und Weiß – angeboten wird und jeweils auf 250 Exemplare limitiert ist. Das 40-Millimeter-Gehäuse besteht aus einem in der Uhrmacherei selten verwendeten Material: geschmiedeter Quarzfaser.

Quarzfaser ist reiner und heller als Glasfaser, UV-beständig und einfärbbar. Dadurch bietet sie gestalterische Freiheiten, die etwa Karbon nicht zulässt. Das Material wird in Segmente geschnitten, in eine Form eingelegt und gepresst.
Anschließend wird es mit eingespritztem Harz kombiniert und durchläuft zwei aufeinanderfolgende Aushärtungszyklen. Das Ergebnis sind matte Gehäuse mit einem einzigartigen Moiré-Muster – kein Exemplar gleicht dem anderen.

Leichtbau und durchdachte Konstruktion
Im Inneren dient ein „Sarkophag“ aus Titan als schützendes Exoskelett: Er schirmt das Uhrwerk ab, gewährleistet eine Wasserdichtigkeit bis 10 bar und fixiert das integrierte Kautschukarmband.
Dank der Quarzfaser sowie der Titanelemente – darunter der Sarkophag und der Gehäuseboden, der bei der dunkleren Version mit einer DLC-Beschichtung versehen ist – ist die „Streamliner Pump“ angenehm leicht.

Das lackierte Zifferblatt, je nach Referenz in Schwarz oder Weiß ausgeführt, besitzt eine polierte Oberfläche. Die Zeiger werden durch anthrazitgraue beziehungsweise weiße Globolight-Einsätze hervorgehoben und leuchten bei schwachem Licht grün. Die Gangreserve wird auf einer orangefarbenen Scheibe angezeigt. (UVP 31.360 €)
Stimmen zur Kooperation
Edouard Meylan, CEO von H. Moser & Cie., erklärt: „Wir nehmen die Uhrmacherkunst sehr ernst, pflegen aber zugleich unser Image als ‚Cool Kid‘ der Haute Horlogerie. Die ‚Streamliner Pump‘ bringt diese Philosophie auf den Punkt: mit einer Raffinesse, die ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, einer strikten Sorgfalt, die dennoch Raum für eine Portion Frechheit lässt, und einem Mechanismus, der zum Berühren, Fühlen und Betätigen einlädt. In einer Zeit, in der die Uhrmacherkunst immer mehr technische Meisterleistungen vollbringt, erinnert uns dieser Zeitmesser daran, dass Innovation auch bedeuten kann, Spielerisches, Überraschendes und frischen Wind zurückzubringen.“

Matt Salter, Executive Vice President, Partnership Marketing bei der Authentic Brands Group, Eigentümerin der Marke Reebok, ergänzt: „Kooperationen waren schon immer ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Präsenz von Reebok. Der Pump war einer der innovativsten Schuhe seiner Zeit und ist auch nach mehr als 35 Jahren noch relevant – ein klarer Beleg für seinen Kultstatus. H. Moser & Cie. ist bekannt für außergewöhnliche Handwerkskunst und kühnes Design und damit ein perfekter Partner für ein Projekt wie dieses. Ankleiden beginnt mit der Wahl der Schuhe und endet mit dem Anlegen der Uhr. Unsere Kooperation bot die Gelegenheit, den Pump aus dieser Perspektive neu zu interpretieren.“
Vom Sneaker zur Uhr – und zurück
H. Moser & Cie. und Reebok haben zudem gemeinsam einen exklusiven Pump-Sneaker entworfen, der den Besitzern der „Streamliner Pump“ sowie engen Freunden der Marke vorbehalten ist.






