Formex präsentiert erstes eigenes Manufakturkaliber

Die 1999 gegründete unabhängige Schweizer Uhrenmarke Formex hat ihr erstes Manufakturkaliber vorgestellt. Das Automatikwerk mit Mikrorotor feiert sein Debüt im neuen „Aria“-Chronometer.

Das Formex-Kaliber FX01, entwickelt von Horage auf Basis des hauseigenen K2-Kalibers, findet seinen ersten Einsatz im nur 6,9 Millimeter flachen, 40 Millimeter großen Gehäuse der limitierten „Aria“, die an einem integrierten Titanarmband getragen wird. Gerade einmal 78 Gramm wiegt jedes der 100 Exemplare, die 2026 maximal produziert werden. Für das strukturierte Zifferblatt stehen Grün, Anthrazit und Blau zur Wahl.

„Als vergleichsweise kleine, unabhängige Uhrenmarke kann man kaum daran denken, eine ultraflache mechanische Armbanduhr neu zu entwickeln, ohne zuvor das passende Uhrwerk zu haben“, betont Formex-CEO Raphaël Granito. Deshalb habe man sich früh an die Entwicklung eines modernen Hochleistungs-Mikrorotorwerks gewagt.

„Natürlich gibt es im Haute-Horlogerie-Bereich einige faszinierende Mikrorotor-Kaliber, die teilweise sogar für andere Marken verfügbar wären. Für uns war jedoch klar, dass wir in dem deutlich preisgünstigeren und zugleich kompetitiven Segment bleiben möchten, für das Formex bekannt ist. Gleichzeitig wollten wir bei Leistung und Tragekomfort keinerlei Kompromisse eingehen. Deshalb kamen klassische Handaufzugswerke nie infrage.“

Formex-Kaliber FX01

Mit einer Höhe von nur 2,9 Millimetern ist das FX01 nicht nur außergewöhnlich flach, sondern auch technisch hochmodern: Das Swiss-Made-Kaliber ist COSC-zertifiziert, bietet eine Gangreserve von 72 Stunden und zeigt Stunden, Minuten und Sekunden an. Ausgestattet ist es mit einem Wolfram-Mikrorotor, einem flexiblen Zahntrieb-System für spielfreies Zeigerstellen sowie einer Silizium-Unruhspirale. (UVP: 7.600 €)

formexwatch.com

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