DIE GOLDENE NOVA 2026: Diese zehn Schmucktalente sind nominiert
Zehn Nachwuchstalente, zehn sehr unterschiedliche Schmuckstücke und ein gemeinsames Thema: Für DIE GOLDENE NOVA 2026 hat die Fachjury Arbeiten ausgewählt, die Silber, Gold, Kupfer und Messing auf überraschende Weise miteinander verbinden. Die nominierten Kreationen werden vom 28. bis 30. August auf der INOVA COLLECTION präsentiert.
„Edel vereint – Metalle im Zusammenspiel“
Der Nachwuchswettbewerb DIE GOLDENE NOVA findet 2026 zum achten Mal statt. Unter dem Motto „Edel vereint – Metalle im Zusammenspiel“ waren Jungdesigner, Studierende, Lehrlinge, Hochschulabsolventen, Start-ups sowie Neu- und Quereinsteiger aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen, ein selbst gefertigtes Schmuckstück einzureichen.
Im Mittelpunkt steht nicht allein die Kombination verschiedener Materialien. Die ausgewählten Arbeiten zeigen, wie Metallverbindungen zu einem gestalterischen Thema werden können: als sichtbarer Kontrast, als traditionelle handwerkliche Technik, als bewegliche Konstruktion oder als Sinnbild für Zusammenhalt und Veränderung.

Die zehn Nominierten der GOLDENEN NOVA 2026
Rebecca Criegee: Ohrschmuck mit Carneol
Rebecca Criegee von der Altstadt Galerie Weinheim verbindet 925er Silber mit 900er Gelbgold und aufgeschweißtem Feingold. Zwei Carneole von jeweils rund 2,8 Karat und Diamanten mit insgesamt 0,08 Karat setzen die farblichen Akzente. Das warme Gold bildet dabei einen bewussten Kontrast zum kühleren Silber.
Alicia Eigenbrodt: „in fluxu temporis“
Der Armschmuck von Alicia Eigenbrodt aus dem aurifique Goldschmiedeatelier besteht aus feinvergoldetem 925er Silber und einem Diamanten im Brillantschliff. Die unterschiedlich geformten, beweglich verbundenen Glieder greifen die Beständigkeit und Wandelbarkeit von Beziehungen auf. Erst im Zusammenspiel entsteht aus den einzelnen Elementen ein Ganzes.

Daria Hanas: „Solea Lumina“
Daria Hanas von der Platinschmiede ordnet drei drehbare Blütenelemente um einen gemeinsamen Mittelpunkt an. Silber, vergoldetes Silber und ein grün behandelter Diamant von 0,25 Karat verbinden sich zu einem Ring, dessen Erscheinungsbild sich durch die Bewegung der Elemente verändert.

Kristina Jung: „Mitternachtssonne“
Kristina Jung von der Staatlichen Zeichenakademie Hanau kombiniert geschwärztes Silber mit eingelegten Drähten aus 900er und 585er Gelbgold. Ein Amethyst von 7,6 Karat bildet das Zentrum des Rings. Die Gestaltung erinnert an eine tief stehende Sonne, deren Strahlen einen dunklen Nachthimmel durchbrechen.

Annelie Klimmek: „Tic Tac Toe“
Bei Annelie Klimmek von Zwei machen Schmuck wird der Ring zugleich zum Spieltisch. Silber, Kupfer und Messing werden mit der traditionellen Mokume-Gane-Technik zu einer kontrastreichen Oberfläche verbunden. Das bekannte Spielprinzip erweitert das Thema des Zusammenspiels um Begegnung und Austausch zwischen Menschen.

Rona Lange: „Der Weg des Goldes“
Rona Lange von der Goldschmiede Link macht die Bestandteile einer Goldlegierung sichtbar. Drei frei bewegliche Kugeln aus Feingold, Feinsilber und Kupfer liegen unter Glas und würden zusammen eine 750er Goldlegierung ergeben. Der Ring zeigt damit jene Materialien, die erst durch die Arbeit des Goldschmieds zu einer neuen Einheit werden.

Afra Opperer: „Schau mal“
Afra Opperer von der Berufsfachschule Glas und Schmuck Neugablonz übersetzt Anregungen aus der römisch-etruskischen Schmuckkunst in eine Haarspange. Massive Silberformen werden mit dünnem Goldblech, Niello und vergoldeten Partien kombiniert. Bewegliche grafische Elemente verleihen dem Schmuckstück seinen beinahe figürlichen Ausdruck.


Maximilian Przybylka: „Le Secret d’Argent, Cuivre et Laiton“
Maximilian Przybylka von TAGD.JWLR verbindet in seiner Brosche einen silbernen Grundkörper mit Elementen aus Messing und Kupfer. Diamant, Rubin, Saphir und Smaragd setzen zusätzliche Farbakzente. Die unterschiedlichen Metalle umschließen den tragenden Silberkörper und erzeugen eine plastische, geschichtete Form.
Pia-Christina Schöbel: „Sphärenflüstern“
Der Armschmuck von Pia-Christina Schöbel, Insane Design, verbindet 925er Silber mit Kugeln aus 750er Gelbgold. Im Inneren verborgene Klangkugeln machen die Bewegung des Armreifs hörbar. Form, Material, Klang und Mechanik werden damit zu gleichberechtigten Teilen der Gestaltung.

Paula Zentgraf: „Gesteckt“
Paula Zentgraf von der Berufsfachschule Glas und Schmuck Neugablonz arbeitet mit 925er Silber und gerötetem Kupfer. Offene Zwischenräume und geschlossene Flächen strukturieren den Armreif, während beide Metalle ihren eigenständigen Charakter behalten und sich gegenseitig tragen.

Juryentscheidung und Publikumspreis
Alle zehn Arbeiten werden während der INOVA COLLECTION 2026 in eigenen Präsentationsvitrinen auf der Award-Fläche gezeigt. Die drei Erstplatzierten werden am Freitag, 28. August, um 11 Uhr auf der Fläche OG 224 ausgezeichnet. Neben Geld- und Materialpreisen erhalten die Gewinner zusätzliche fachliche und mediale Unterstützung.
Auch das Fachpublikum entscheidet mit. Bis zum Ende der Messe kann vor Ort über den Publikumspreis abgestimmt werden. Der Gewinner erhält eine kostenlose Ausstellungsfläche auf der INOVA COLLECTION 2027 sowie ein professionelles Fotoshooting.
Zehn unterschiedliche Antworten auf ein gemeinsames Thema
Die Bandbreite der nominierten Arbeiten reicht von klassischen Ringen und Ohrschmuck über eine Brosche und eine Haarspange bis zu beweglichen und klingenden Armreifen. Gemeinsam ist ihnen, dass die verwendeten Metalle nicht nur Material bleiben. Ihre Verbindung wird zum eigentlichen Inhalt der Schmuckstücke – technisch, gestalterisch oder symbolisch.
Weitere Informationen zu den Nominierten und zum Wettbewerb bietet die offizielle Seite der GOLDENEN NOVA 2026.






