CIBJO Centenary Congress 2026: Was von Vicenza bleibt

Die Schmuckwelt im Wandel: Ein Jahrhundert lang hat kaum ein Verbraucher ihren Namen gehört, doch im Hintergrund bestimmt die CIBJO die Regeln für jeden Diamant- und Goldkauf. Auf dem Centenary Congress 2026 in Vicenza stand die Organisation vor ihren größten Herausforderungen: Der erbitterte Streit um Lab-Grown-Diamanten, die Integration künstlicher Intelligenz in die Gemmologie und die Frage, was „Nachhaltigkeit“ im Schmuckkästchen wirklich bedeutet. Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen eines historischen Branchen-Gipfels.

Titelbild: Gaetano Cavalieri, president of CIBJO (Bild: (C) CIBJO)

Vier Tage, zahlreiche Kommissionen und ein Jubiläum: Mit dem Centenary Congress in Vicenza blickte CIBJO nicht nur auf 100 Jahre Verbandsgeschichte zurück. Im Mittelpunkt standen vor allem jene Fragen, die die Schmuck- und Edelsteinbranche derzeit beschäftigen. Aber nicht alles, was diskutiert wurde, führte dabei zu einem Beschluss. Gerade die Debatte um die Bezeichnung von Lab-Grown-Diamanten zeigt, wie schwierig es ist, weltweit gemeinsame Regeln zu formulieren, wenn unterschiedliche Märkte und wirtschaftliche Interessen aufeinandertreffen.

Andere Entwicklungen sind konkreter. Mit der neuen Blue List erweitert CIBJO seine Arbeit an einer gemeinsamen Sprache. Gleichzeitig werden bestehende Blue Books weiterentwickelt und neue Technologien wie künstliche Intelligenz zunehmend Teil der gemmologischen Standards.

Was also bleibt vom Jubiläumskongress 2026?

Die wichtigsten Ergebnisse aus Vicenza

1. Die Terminologie für Lab-Grown-Diamanten bleibt vorerst offen.
Die im Vorfeld diskutierte Verschärfung der Bezeichnungen wurde in Vicenza nicht abschließend beschlossen. Damit bleibt eine der kontroversesten Fragen des Kongresses zunächst ungelöst.

2. CIBJO führt die Blue List ein.
Das neue Referenzwerk soll Begriffe rund um verantwortungsvolle Lieferketten vereinheitlichen und unter anderem klarer definieren, was mit „sustainable“, „responsible“ und „ethical“ gemeint ist.

3. Die Blue Books werden weiterentwickelt.
Die Regelwerke für Diamanten, Farbedelsteine, Perlen, Edelmetalle und weitere Produktgruppen bleiben das zentrale Instrument, mit dem CIBJO eine gemeinsame internationale Fachsprache definiert.

4. Künstliche Intelligenz wird zum Thema gemmologischer Standards.
KI und Machine Learning kommen zunehmend bei Prüfung, Graduierung und Interpretation zum Einsatz. CIBJO will sicherstellen, dass dafür dieselben Anforderungen an Qualitätssicherung, Kontrolle und Verifizierung gelten wie bei konventionellen Verfahren.

5. Responsible Sourcing wird konkreter.
Die Diskussion konzentriert sich zunehmend darauf, wie verantwortungsvolle Beschaffung und Rückverfolgbarkeit praktisch umgesetzt und gegenüber Kunden nachvollziehbar kommuniziert werden können.

6. Herkunft und Rückverfolgbarkeit bleiben zentrale Themen im Diamantsektor.
Technologische Möglichkeiten zur Dokumentation der Lieferkette entwickeln sich weiter. Gleichzeitig bleibt die Frage entscheidend, welche Informationen tatsächlich verlässlich überprüfbar sind.

7. Gold und Edelmetalle bleiben im Fokus.
Herkunft, Recycling und verantwortungsvolle Beschaffung gewinnen angesichts komplexer internationaler Lieferketten weiter an Bedeutung.

8. Der Kleinbergbau bleibt Teil der internationalen Verantwortung.
Artisanal and Small-Scale Mining lässt sich nicht allein über Ausschlusskriterien behandeln. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie Standards verbessert werden können, ohne Millionen Menschen von legalen Lieferketten auszuschließen.

9. Auch bei Perlen, Jade und Opal werden Standards weiterentwickelt.
CIBJO arbeitet damit auch in Bereichen an einheitlicher Terminologie und Offenlegung, die außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit des Diamantmarktes stehen.

10. Wissen und Ausbildung werden stärker internationalisiert.
Mit Bildungsinitiativen wie der International Fine Jewellery Academy soll Branchenwissen international zugänglicher und systematischer vermittelt werden.

11. Bei synthetischen Farbedelsteinen verfolgt CIBJO eine klarere Linie.
Die Coloured Stone Commission bekräftigte in Vicenza die Verwendung des Begriffs „synthetic“ für Edelsteine, die nicht natürlichen Ursprungs sind. Damit unterscheidet sich die Situation deutlich von der weiterhin offenen Terminologiedebatte bei Lab-Grown-Diamanten.

12. CIBJO bestätigt seine Führung für die kommende Amtsperiode.
Die General Assembly wählte Gaetano Cavalieri erneut zum Präsidenten. Auch die drei Vizepräsidenten Jonathan Kendall, Kenneth Scarratt und Pramod Agrawal bleiben im Amt. Board, Kommissionen und Ausschüsse wurden für die neue Amtsperiode bestätigt beziehungsweise neu besetzt.

100 Jahre Geschichte, die den Schmuckmarkt prägten (Bild: (C) CIBJO)

Die Ergebnisse im Detail:

Lab-Grown-Diamanten: Die wichtigste Entscheidung wurde vertagt

Kaum ein Thema wurde in Vicenza kontroverser diskutiert als die Bezeichnung von im Labor erzeugten Diamanten.

Im Vorfeld des Kongresses hatte sich eine deutliche Veränderung abgezeichnet. Diskutiert wurde, die bisher zulässigen Begriffe stärker einzuschränken und insbesondere die industrielle Herstellung klarer von natürlichen Diamanten abzugrenzen.

Dazu gehört auch die Frage, welche Rolle Begriffe wie „synthetic“, „laboratory-grown“, „laboratory-created“ oder „manufactured“ künftig spielen sollen.

Eine endgültige Entscheidung fiel in Vicenza jedoch nicht.

Kurz vor Abschluss des Kongresses war CIBJO ein Schreiben führender Vertreter der Branche zugegangen, in dem um einen Aufschub gebeten wurde. Gleichzeitig sprach sich das Laboratory-Grown Diamond Committee dafür aus, neben „synthetic“ weiterhin auch „laboratory-grown“ zuzulassen.

Damit ist die Diskussion nicht beendet. Die weitere Entscheidung liegt nach den Beratungen der zuständigen Gremien bei CIBJO.

Das ist bemerkenswert, denn Sprache ist hier längst Teil des Wettbewerbs geworden. Bei natürlichen und im Labor erzeugten Diamanten geht es nicht nur darum, einen Gegenstand technisch korrekt zu beschreiben. Die verwendeten Begriffe beeinflussen auch, wie Kunden Herkunft, Seltenheit und Wert eines Diamanten wahrnehmen.

Gerade deshalb ist eine international möglichst eindeutige Terminologie wichtig.

Die Blue List: Was bedeutet eigentlich „nachhaltig“?

Eine konkrete Neuerung des Kongresses ist die CIBJO Blue List.

Während die bekannten Blue Books vor allem technische Definitionen, Nomenklaturen und Handelsregeln für einzelne Produktgruppen festlegen, widmet sich die Blue List Begriffen, die inzwischen fast überall in der Kommunikation der Schmuckbranche auftauchen.

Dazu gehören beispielsweise „sustainable“, „responsible“ und „ethical“.

Das klingt zunächst selbstverständlich. Tatsächlich werden diese Begriffe jedoch sehr unterschiedlich verwendet. Was genau bedeutet ein „verantwortungsvoll“ beschafftes Schmuckstück? Wann darf ein Produkt als „nachhaltig“ bezeichnet werden? Und welche Anforderungen müssen erfüllt sein, damit solche Aussagen nachvollziehbar sind?

Mit der Blue List versucht CIBJO, hierfür eine gemeinsame sprachliche Grundlage zu schaffen.

Für die Branche ist das durchaus relevant. Je stärker Unternehmen mit Nachhaltigkeit, Herkunft und Verantwortung werben, desto wichtiger wird die Frage, was diese Begriffe tatsächlich bedeuten – und welche Aussagen sich belegen lassen.

Blue Books: Die gemeinsame Sprache der Branche

Die Arbeit an Begriffen gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Aufgaben von CIBJO.

Die sogenannten Blue Books definieren unter anderem Terminologien, Beschreibungen und Offenlegungspflichten für Diamanten, Farbedelsteine, Perlen, Edelmetalle und weitere Bereiche der Schmuckbranche.

Das klingt technisch, hat aber eine sehr praktische Bedeutung.

Wenn ein Rubin behandelt wurde, ein Diamant im Labor erzeugt wurde oder eine Perle nicht natürlichen Ursprungs ist, muss klar sein, wie diese Eigenschaften bezeichnet und offengelegt werden.

Gerade in einem internationalen Markt verhindern gemeinsame Begriffe, dass dasselbe Produkt in unterschiedlichen Ländern völlig unterschiedlich beschrieben wird.

Der Kongress in Vicenza zeigte gleichzeitig, dass diese Regelwerke nicht statisch sind. Neue Herstellungsverfahren, Behandlungsmethoden, Technologien und Marktpraktiken machen regelmäßige Anpassungen notwendig.

Künstliche Intelligenz erreicht die Gemmologie

Ein vergleichsweise neues Thema ist künstliche Intelligenz.

Auch in gemmologischen Laboren werden Machine Learning und KI zunehmend eingesetzt – beispielsweise bei der Analyse, Graduierung oder Interpretation von Untersuchungsergebnissen.

Die Gemmological Commission von CIBJO beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie solche Systeme in bestehende Standards integriert werden können.

Der entscheidende Punkt: Der Einsatz von KI soll die Verantwortung eines Labors nicht verändern.

Systeme, die bei Prüfung, Graduierung, Interpretation oder Entscheidungsunterstützung eingesetzt werden, sollen denselben Anforderungen an Qualitätssicherung, Kontrolle und Verifizierung unterliegen wie konventionelle Methoden.

Damit wird ein Grundsatz formuliert, der künftig an Bedeutung gewinnen dürfte: Entscheidend ist nicht, ob ein Ergebnis von einem Menschen oder mit Unterstützung eines Algorithmus zustande kommt. Entscheidend ist, dass es überprüfbar und verlässlich ist.

Responsible Sourcing: Von der Forderung zur Umsetzung

Verantwortungsvolle Beschaffung gehört seit Jahren zu den großen Themen der Schmuckbranche. Inzwischen verschiebt sich die Diskussion jedoch.

Die Frage lautet immer weniger, ob Herkunft und Lieferketten berücksichtigt werden müssen, sondern wie dies in der Praxis funktioniert.

Das betrifft Diamanten ebenso wie Gold, Farbedelsteine und andere Rohstoffe.

Dabei treffen sehr unterschiedliche Voraussetzungen aufeinander. Eine industrielle Goldmine verfügt über andere Möglichkeiten zur Dokumentation als ein kleiner Edelsteinbetrieb. Ein internationaler Konzern kann andere Systeme implementieren als ein handwerklicher Betrieb.

Internationale Standards müssen deshalb einerseits belastbar sein, andererseits aber auch praktisch funktionieren.

Diamanten: Herkunft bleibt entscheidend

Bild: (C) CIBJO

Bei natürlichen Diamanten bleibt die Nachvollziehbarkeit der Herkunft ein zentrales Thema.

Neue Technologien ermöglichen es zunehmend, Informationen über einzelne Stationen einer Lieferkette digital zu dokumentieren. Damit wächst allerdings auch die Erwartung, dass solche Angaben tatsächlich überprüfbar sind.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, wie viele Daten verfügbar sind, sondern wie zuverlässig diese Daten sind.

Für Händler und Kunden kann daraus langfristig ein wichtiger Unterschied entstehen: zwischen einer bloßen Herkunftsangabe und einer nachvollziehbaren Provenienz.

Gold: Recycling allein beantwortet nicht alle Fragen

Auch bei Gold und anderen Edelmetallen wird die Diskussion differenzierter.

Recycling spielt eine wichtige Rolle. Gleichzeitig löst die Verwendung von Recyclinggold nicht automatisch sämtliche Fragen nach Verantwortung und Herkunft.

Die internationalen Lieferketten für Edelmetalle sind komplex. Primärgewinnung wird auch künftig Teil des Marktes bleiben.

Damit rückt stärker in den Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen Rohstoffe gewonnen, verarbeitet und gehandelt werden – und wie diese Informationen dokumentiert werden können.

Artisanal Mining: Ausschließen oder integrieren?

Besonders deutlich wird dieses Spannungsfeld beim Artisanal and Small-Scale Mining.

Kleinbergbau sichert weltweit vielen Menschen ein Einkommen, findet jedoch häufig unter Bedingungen statt, die internationale Standards nur schwer erfüllen können.

Die einfache Lösung wäre, solche Quellen aus verantwortungsvollen Lieferketten auszuschließen.

Doch damit würden genau jene Regionen und Produzenten vom internationalen Markt abgeschnitten, deren wirtschaftliche Entwicklung unterstützt werden soll.

Die Diskussion innerhalb von CIBJO richtet sich deshalb zunehmend darauf, wie Kleinbergbau schrittweise in transparentere und verantwortungsvollere Strukturen integriert werden kann.

Perlen, Jade und Opal: Standards jenseits des Diamanten

Der Diamant erhält häufig die größte öffentliche Aufmerksamkeit. Die Arbeit von CIBJO reicht jedoch erheblich weiter.

Auch für Perlen, Jade, Opal und andere Materialien werden Terminologien und Offenlegungsregeln kontinuierlich überprüft.

Das ist insbesondere dort wichtig, wo Behandlungen, Imitationen oder unterschiedliche Entstehungsarten für Käufer nicht ohne Weiteres erkennbar sind.

Einheitliche Bezeichnungen sollen deshalb auch hier dafür sorgen, dass ein Produkt möglichst eindeutig beschrieben wird.

Synthetische Farbedelsteine: CIBJO zieht eine klarere sprachliche Grenze

Bild: (C) CIBJO

Während die Bezeichnung von im Labor erzeugten Diamanten innerhalb von CIBJO weiterhin diskutiert wird, ist die Position bei Farbedelsteinen deutlich klarer.

Die Coloured Stone Commission bekräftigte in Vicenza, dass für Edelsteine, die nicht natürlichen Ursprungs sind, der Begriff „synthetic“ verwendet werden soll.

Damit folgt CIBJO bei Rubinen, Saphiren, Smaragden und anderen synthetischen Farbedelsteinen einer klareren Linie als derzeit beim Diamanten. Während dort noch darüber diskutiert wird, ob neben „synthetic“ auch „laboratory-grown“ verwendet werden kann, besteht bei Farbedelsteinen innerhalb der zuständigen Kommission Konsens über die Bezeichnung „synthetic“.

Das Thema könnte für den Markt an Bedeutung gewinnen. Synthetische Farbedelsteine gibt es zwar seit Langem, sie werden im Schmuckangebot jedoch sichtbarer. Damit stellt sich zunehmend dieselbe Frage, die den Diamantmarkt bereits stark beschäftigt: Wie klar müssen natürliche und synthetisch hergestellte Steine für den Kunden voneinander unterschieden werden?

Wissen als Teil der Infrastruktur

Neben Regeln und Standards spielt Ausbildung eine zunehmend wichtige Rolle.

Mit internationalen Bildungsinitiativen und der International Fine Jewellery Academy baut CIBJO diesen Bereich weiter aus.

Das ist eine logische Ergänzung zur eigentlichen Standardisierung. Regeln funktionieren nur dann, wenn diejenigen, die sie anwenden sollen, sie kennen und verstehen.

Gerade für eine global organisierte Branche mit sehr unterschiedlichen Ausbildungs- und Marktstrukturen wird Wissen damit selbst zu einem Teil der Infrastruktur.

Und dann ist da noch die Politik

(C)CIBJO

Der Kongress machte zugleich deutlich, dass sich die Schmuckbranche nicht unabhängig von geopolitischen Entwicklungen betrachten lässt.

Sanktionen, Handelsbeschränkungen, Herkunftsanforderungen und unterschiedliche nationale Regulierungen greifen zunehmend direkt in internationale Lieferketten ein.

CIBJO kann politische Konflikte nicht lösen. Die Organisation kann jedoch versuchen, gemeinsame fachliche Standards aufrechtzuerhalten, auch wenn sich politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern.

Gerade darin liegt eine der schwierigsten Aufgaben einer weltweit organisierten Branchenorganisation.

Was vom Jubiläumskongress bleibt

Der Centenary Congress in Vicenza hat nicht die eine große neue Regel hervorgebracht. Vielleicht wäre das auch die falsche Erwartung gewesen.

Interessanter ist, wie breit das Spektrum der Themen inzwischen geworden ist.

Vor 100 Jahren ging es bei der Zusammenarbeit der europäischen Schmuckverbände vor allem darum, gemeinsame Regeln für Handel und Produktbezeichnungen zu schaffen. Heute reichen diese Fragen von Diamantterminologie und Edelsteinbehandlungen über Lieferketten und Nachhaltigkeitsbegriffe bis zu künstlicher Intelligenz.

Der Grundgedanke ist dennoch erstaunlich ähnlich geblieben: Ein internationaler Markt braucht eine Sprache und Regeln, auf die sich möglichst viele Beteiligte verlassen können.

Vicenza hat zugleich gezeigt, wie schwierig dieser Anspruch geworden ist. Die offene Entscheidung über die Terminologie von Lab-Grown-Diamanten ist dafür das vielleicht beste Beispiel.

Dass darüber intensiv gestritten wird, ist nicht zwangsläufig ein Zeichen dafür, dass internationale Standards an Bedeutung verlieren. Eher das Gegenteil: Je größer ihre wirtschaftlichen Auswirkungen werden, desto schwieriger wird es, sie zu vereinbaren.

Nach 100 Jahren bleibt CIBJO damit vor allem eines: ein Ort, an dem die Schmuckbranche versucht, genau diese gemeinsamen Regeln auszuhandeln.

Suchbegriff eingeben und Enter drücken