Schmuck-News kompakt: Gellner, Yoko London und Korloff
Drei Schmuckmeldungen führen von modernen Männerarmbändern über Londoner Perlenkunst bis zur Expansion eines französischen Hauses: Gellner erweitert die Kollektion Bold, Yoko London rückt seine aktuellen Linien zur Fashion Week in den Mittelpunkt und Korloff baut seine Präsenz in Deutschland und Österreich aus.
In dieser Ausgabe: Gellner, Yoko London, Korloff
Gellner Bold: Tahiti-Perlen für das Männerhandgelenk

Gellner erweitert seine Männerkollektion Bold um Armbänder, die natürliche Materialien mit Tahiti-Zuchtperlen und Edelmetallen verbinden. Eine Variante kombiniert braun marmorierte Holzkugeln mit einer dunklen Perle und brillantbesetzten Zwischenelementen aus Gold. Eine zweite setzt auf schwarz marmoriertes Perlmutt.
Das Sternmotiv der Kollektion erscheint außerdem als brillantbesetzte Platinkugel innerhalb der dunklen Perlmuttfolge. Die Gestaltung bleibt bewusst körpernah und zurückhaltend, gewinnt ihre Präsenz aber aus Materialkontrasten und dem Wechsel matter und glänzender Oberflächen.
Yoko London: Moderne Perlen zur London Fashion Week

Yoko London nutzt die London Fashion Week, um aktuelle Schmucklinien für redaktionelle Produktionen und Auftritte in den Mittelpunkt zu stellen. Charakteristisch bleibt die Verbindung außergewöhnlicher Perlen mit Diamanten und betont zeitgenössischen Fassungen.
Die Stücke lösen die Perle aus ihrem klassischen Kontext. Asymmetrische Kompositionen, bewegliche Elemente und kräftigere Volumen machen sie zum sichtbaren Bestandteil moderner Abend- und Red-Carpet-Looks.
Korloff: Schwarze und weiße Diamanten als Markencode

Korloff richtet seinen Blick verstärkt auf Deutschland und Österreich. Das 1978 in Paris gegründete Haus plant in beiden Märkten ein ausgewähltes Netz führender Juweliere. Seit 2023 wird die Marke von François Arpels geführt.
Im Mittelpunkt stehen Schmuckkollektionen, deren Identität aus markanten Formen und starken Kontrasten entsteht. Schwarze und weiße Diamanten werden häufig miteinander kombiniert; die Gestaltung setzt weniger auf ornamentale Zurückhaltung als auf klar erkennbare Silhouetten.
Diese Designsprache reicht von Ringen und Ohrschmuck bis zu Colliers und wird durch Damenuhren ergänzt. Für den Neustart in Deutschland und Österreich ist damit nicht ein einzelnes Produkt entscheidend, sondern ein wiedererkennbares Gesamtbild, das französische Schmucktradition mit einer grafischen, international verständlichen Ästhetik verbindet.






