INHORGENTA 2027: Internationale Marken kehren nach München zurück

Die INHORGENTA konkretisiert ihre Planungen für 2027. Neben neuen Ausstellern aus Europa, Asien und Amerika kündigt die Messe die Rückkehr von Frederique Constant und Alpina an. Länderpavillons aus Brasilien, Italien und Tschechien sollen die internationale Präsenz weiter ausbauen.

Schmuckpräsentation auf der INHORGENTA
Vom 19. bis 22. Februar 2027 treffen sich Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche erneut in München. Bild: Messe München

Rückkehrer und internationale Pavillons

Mit Frederique Constant und Alpina kehren zwei Schweizer Uhrenmarken nach München zurück. Zusammen mit den angekündigten Länderbeteiligungen deutet dies darauf hin, dass die Messe den Uhrenbereich und die internationale Ansprache wieder stärker gewichten will. Welche weiteren Marken hinzukommen und wie groß die einzelnen Pavillons ausfallen, ist bislang noch nicht vollständig bekannt.

Als Ausgangspunkt nennt die Messe die Ergebnisse der Ausgabe 2026: Mehr als 25.000 Fachbesucher aus 94 Ländern kamen nach München. Diese Reichweite soll 2027 insbesondere für Kontakte zwischen Marken, Einkäufern und Distributoren genutzt werden. Der Termin liegt vom 19. bis 22. Februar 2027.

Classic Manufacture Worldtimer von Frederique Constant
Frederique Constant Classic Worldtimer Manufacture

INHORGENTA Vintage öffnet sich dem Publikum

Eine strukturelle Neuerung ist der parallel stattfindende Bereich INHORGENTA Vintage. Der B2C-Pavillon in Halle B0 am Eingang West erhält einen separaten Zugang und richtet sich an Anbieter von hochwertigem Vintage- und Antikschmuck sowie Pre-Owned-Uhren und -Schmuck. Damit ergänzt die bislang klar fachlich ausgerichtete Messe ihr Angebot um einen unmittelbar an Sammler und Privatkunden adressierten Bereich.

Für Aussteller kann diese Trennung relevant sein: Während die regulären Hallen weiterhin auf Fachhandel, Marken und Distribution ausgerichtet bleiben, ermöglicht der Vintage-Pavillon den direkten Kontakt zu kaufinteressierten Endkunden. Wie groß das neue Format ausfällt, hängt auch von der Zahl der teilnehmenden Händler ab; die Messe spricht derzeit von begrenzten Flächen.

Hallenplanung läuft

Die Platzierung der Aussteller für 2027 hat bereits begonnen. Die aktuelle Mitteilung ist deshalb zunächst ein Zwischenstand und noch keine vollständige Ausstellerliste. Entscheidend wird sein, welche weiteren internationalen Marken folgen und wie die Rückkehr etablierter Uhrenanbieter die Hallenstruktur verändert.

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