Hands-on: Maurice Lacroix AIKON-IC Frozen Carbon
Frozen Carbon, schwarze Keramik und die unverwechselbare Formensprache der AIKON: Mit der AIKON-IC Frozen Carbon zeigt Maurice Lacroix eine besonders charakterstarke Interpretation ihrer sportlich-eleganten Uhrenkollektion. Im Hands-On haben wir die 43-Millimeter-Automatikuhr mit zwei unterschiedlichen Armbändern getragen und uns angesehen, wie Design, Materialien und Mechanik bei der neuen AIKON zusammenspielen.
Eine vertraute Silhouette, neu interpretiert
Die AIKON gehört längst zu den bekanntesten Kollektionen von Maurice Lacroix. Ihre markante Lünette, die klar gezeichneten Gehäuseflanken und die Verbindung aus sportlichen und eleganten Elementen verleihen ihr einen hohen Wiedererkennungswert. Mit der AIKON-IC führt die Schweizer Marke diese Formensprache weiter und setzt zugleich neue gestalterische Akzente.
Unsere Testuhr, die AIKON-IC Frozen Carbon mit der Referenz AC6008-SSL20-431-2, fällt besonders durch ihr strukturiertes Zifferblatt mit violetten Akzenten auf. Im Zusammenspiel mit schwarzer Keramik und Edelstahl entsteht ein moderner Auftritt, der die vertraute AIKON-Silhouette in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Das Zifferblatt: Frozen Carbon mit violetten Akzenten
Das eigentliche Highlight der Uhr ist zweifellos ihr Zifferblatt. Maurice Lacroix setzt hier auf Frozen Carbon, dessen unregelmäßige Struktur der Oberfläche eine bemerkenswerte Tiefe verleiht. Die eingearbeiteten violetten Akzente unterstreichen die Zeichnung des Materials und sorgen dafür, dass sich der optische Eindruck je nach Lichteinfall verändert. Anders als bei einem klassischen Sonnenschliff entsteht die Wirkung weniger durch gleichmäßige Lichtreflexe als durch das Zusammenspiel von Materialstruktur und Farbe.

Rhodinierte Indizes und Zeiger mit weißer Super-LumiNova sorgen für die nötige Ablesbarkeit. Der violette Sekundenzeiger greift die Farbgestaltung dezent auf, während die Datumsanzeige bei drei Uhr eine praktische Ergänzung bildet. Uns gefällt besonders, dass das ungewöhnliche Material im Mittelpunkt steht, ohne die klare Ordnung des Zifferblatts zu beeinträchtigen.


Das Gehäuse: Edelstahl trifft auf Keramik
Mit 43 Millimetern Durchmesser zeigt die AIKON-IC eine deutliche Präsenz am Handgelenk. Die vergleichsweise geringe Höhe von 11 Millimetern sorgt allerdings für ausgewogene Proportionen. Gebürstete und polierte Edelstahlflächen betonen die markante Geometrie des Gehäuses, während die schwarze Keramiklünette einen wirkungsvollen Rahmen für das Frozen-Carbon-Zifferblatt bildet.

Auch die Krone trägt eine schwarze Keramikkappe und führt das Materialkonzept bis ins Detail fort. Beidseitig entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt, während ein Saphirglasboden den Blick auf das Werk freigibt. Mit einer Wasserdichtigkeit von 10 ATM ist die Uhr zudem für den vielseitigen Einsatz im Alltag ausgestattet.

Zwei Armbänder, zwei Charaktere
Besonders interessant wurde unser Hands-on beim Wechsel der Armbänder. Serienmäßig wird die AIKON-IC Frozen Carbon an einem schwarzen Bi-Kautschuk-Armband mit strukturierter Einlage in Nylonoptik geliefert. Es greift die dunklen Akzente der Keramiklünette auf und unterstreicht den modernen, sportlichen Charakter der Uhr. Gleichzeitig rückt das Frozen-Carbon-Zifferblatt dadurch stärker in den Vordergrund.



Am ebenfalls getesteten Edelstahlarmband verändert sich der Eindruck deutlich. Die metallischen Oberflächen führen die Gestaltung des Gehäuses fort und verleihen der AIKON-IC eine elegantere, geschlossenere Erscheinung. Das Zifferblatt bleibt der gestalterische Mittelpunkt, fügt sich nun aber in ein klassischeres Gesamtbild ein. Beide Varianten haben uns auf ihre Weise gefallen, gerade weil sie unterschiedliche Seiten derselben Uhr zeigen.



Möglich macht diesen unkomplizierten Wechsel das ML Easy Change System von Maurice Lacroix. Kompatible Armbänder lassen sich ohne Werkzeug austauschen. Ein durchdachtes Detail, das bei einer Uhr mit so unterschiedlichen Tragemöglichkeiten einen echten Mehrwert bietet.
Das Werk: Schweizer Automatik mit 60 Stunden Gangreserve
Hinter dem Saphirglasboden arbeitet das automatische Kaliber ML1000. Es bietet eine Gangreserve von 60 Stunden, arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über 26 Lagersteine. Neben Stunden, Minuten und Sekunden zeigt es das Datum bei drei Uhr an.
Die Mechanik bildet einen interessanten Gegenpol zur modernen Materialgestaltung. Während auf der Vorderseite Frozen Carbon und Keramik den Charakter bestimmen, erinnert der offene Gehäuseboden an die traditionelle Schweizer Uhrmacherei, die hinter der AIKON-IC steht.

Am Handgelenk: Sportlich, präsent und vielseitig
Trotz ihres Durchmessers von 43 Millimetern wirkt die AIKON-IC durch die geringe Gehäusehöhe weniger wuchtig, als man zunächst vermuten könnte. Die markante Lünette und die breiten Gehäusekonturen bleiben dennoch deutlich präsent. Wer kompakte Uhren bevorzugt, sollte die Proportionen deshalb unbedingt am eigenen Handgelenk beurteilen.

Das Bi-Kautschuk-Armband passt besonders gut zu einem sportlichen Alltag, während die Edelstahlvariante die Uhr auch für etwas elegantere Anlässe interessant macht. Gerade diese Vielseitigkeit ist für uns eine der Stärken der AIKON-IC Kollektion.
Unser Fazit
Die Maurice Lacroix AIKON-IC Frozen Carbon zeigt, wie überzeugend sich eine vertraute Designsprache mit ungewöhnlichen Materialien neu interpretieren lässt. Besonders das strukturierte Frozen-Carbon-Zifferblatt mit seinen violetten Akzenten verleiht der Uhr eine eigenständige Persönlichkeit, ohne den charakteristischen AIKON-Look zu überlagern.
Mit ihrer markanten Gestaltung richtet sie sich vor allem an Uhrenliebhaber, die eine gewisse Präsenz am Handgelenk schätzen und Wert auf besondere Materialien und durchdachte Details legen. Dabei gelingt ihr die Balance zwischen einer selbstbewussten Gestaltung und einer Eleganz, die sie auch abseits sportlicher Anlässe interessant macht. Für Liebhaber moderner, sportlich-eleganter Zeitmesser bietet die AIKON-IC eine interessante Verbindung aus eigenständigem Design, Schweizer Automatiktechnik und alltagstauglicher Vielseitigkeit.
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Modell | Maurice Lacroix AIKON-IC Frozen Carbon |
| Referenz | AC6008-SSL20-431-2 |
| Gehäuse | Edelstahl, gebürstet und poliert |
| Durchmesser | 43 mm |
| Gehäusehöhe | 11 mm |
| Lünette | Schwarze Keramik |
| Zifferblatt | Frozen Carbon mit violetten Akzenten |
| Glas | Saphirglas, beidseitig entspiegelt |
| Gehäuseboden | Saphirglas-Sichtboden |
| Uhrwerk | Automatik, Kaliber ML1000 |
| Gangreserve | 60 Stunden |
| Frequenz | 28.800 Halbschwingungen/Stunde |
| Lagersteine | 26 |
| Funktionen | Stunden, Minuten, Sekunden, Datum |
| Wasserdichtigkeit | 10 ATM |
| Armband | Schwarzes Bi-Kautschuk-Armband mit ML Easy Change |
| Preis | 3.850 € inkl. MwSt. |
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