Bell & Ross setzt die Weltraum-Mission fort: BR-03 Space Mission

Bell & Ross setzt die mit der BR-03 Astro begonnene Weltraumerzählung fort. Bei der neuen BR-03 Space Mission übernehmen Mond und Raumfahrzeug die Aufgaben der Zeiger. Das bewegte Tableau sitzt in einem 41 Millimeter breiten schwarzen Keramikgehäuse; die Edition ist auf 999 Stück limitiert.

Bell & Ross BR-03 Space Mission in der Gesamtansicht
Die BR-03 Space Mission verbindet das quadratische Keramikgehäuse mit einer figürlichen Zeitanzeige. Bild: Bell & Ross

So wird die Uhrzeit abgelesen

Die Erde und ihr Mond sind auf einer transparenten Scheibe dargestellt. Sie dreht sich wie ein Stundenzeiger, wobei der Mond den Referenzpunkt für die Stunden bildet. Auf einer eigenen Umlaufbahn bewegt sich ein Raumfahrzeug; seine Spitze zeigt die Minuten an. Mit jeder Bewegung verändert sich die Szene über dem schwarzen Aventuringlas, dessen Einschlüsse an einen Sternenhimmel erinnern. Ein kleiner roter Punkt steht für Mars.

Die räumliche Darstellung ersetzt die gewohnte Form der Zeiger, behält aber das Prinzip einer Stunden- und Minutenanzeige bei. Der Blick auf den Weltraum dient damit unmittelbar der Zeitanzeige und ist mehr als ein aufgedrucktes Zifferblattmotiv.

Weltraumszene auf dem Zifferblatt der BR-03 Space Mission
Mond und Raumfahrzeug bewegen sich über einem schwarzen Aventuringlas-Zifferblatt. Bild: Bell & Ross

Vortex als Entwurf für die Zukunft

Das dargestellte Fahrzeug greift den Vortex von Dassault Aviation auf. Der Name steht für „Véhicule Orbital Réutilisable de Transport et d’Exploration“, ein Konzept für ein wiederverwendbares Orbitalfahrzeug. Bell & Ross überträgt diese Zukunftsvision in eine kleine bewegte Szene am Handgelenk. Die Kooperation verweist zugleich auf die Luftfahrt als langjährige gestalterische Grundlage der Marke.

Das quadratische Gehäuse mit runder Anzeige geht auf Cockpitinstrumente zurück. In der Space Mission wird daraus ein Fenster in eine fiktive Weltraumszene.

Von der Space 1 zur kosmischen Zeitanzeige

Die Verbindung von Bell & Ross zur Raumfahrt reicht bis in die Anfangsjahre der Marke zurück. Bereits 1994 erschien mit der Space 1 ein Chronograph, der aus der damaligen Zusammenarbeit mit Sinn Spezialuhren hervorging. Der deutsche Uhrenhersteller hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Raumfahrtgeschichte geschrieben: 1985 trug der Astronaut Reinhard Furrer während der Spacelab-D1-Mission eine Sinn 140 S. Ihr automatischer Aufzug bewährte sich auch in der Schwerelosigkeit.

Mit der Space 1 griff Bell & Ross diesen instrumentellen Ansatz auf und machte ihn zum Bestandteil des eigenen Programms. Die Space 2 und später die Space 3 führten die Modellreihe fort.

Eine deutlich spielerischere Interpretation folgte 2025 mit der BR-03 Astro. Vor einem Zifferblatt aus blauem Aventurin kreisen Mars, Mond und ein Satellit um die Erde im Zentrum und übernehmen dabei die Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden. Die neue Space Mission setzt diesen Gedanken fort und lässt ein Raumfahrzeug zum Minutenzeiger werden.

Bell & Ross: BR-03 Astro

So bleibt Bell & Ross seinen Wurzeln als Spezialist für funktionale Instrumentenuhren verbunden, erlaubt sich bei deren Gestaltung inzwischen aber auch einen Ausflug ins Ungewöhnliche.

Schwarze Keramik und 54 Stunden Gangreserve

Das glasperlgestrahlte Keramikgehäuse ist 41 Millimeter breit und 10,60 Millimeter hoch. Entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt; die Wasserdichtigkeit beträgt 100 Meter. Den Antrieb übernimmt das automatische Kaliber BR-CAL.325 mit 54 Stunden Gangreserve.

Schwarzes Keramikgehäuse und Aventuringlas der BR-03 Space Mission
Die matte Keramik rahmt die plastisch aufgebaute Anzeige ein. Bild: Bell & Ross

Zur Referenz BR03A-SPM-CE/SRB gehören ein schwarzes Kautschukband und ein zusätzliches Band aus widerstandsfähigem schwarzem Synthetikgewebe. Die Dornschließe besteht aus glasperlgestrahltem Stahl mit mattschwarzer PVD-Beschichtung. Der Preis beträgt 4.990 Euro.

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