Event bei Juwelier Willer: G-Shock Erfinder Kikuo Ibe zu Gast in Wien

Ein besonderes Ereignis für G-Shock-Fans: Der Erfinder der ikonischen Casio-Uhr, Kikuo Ibe, ist zurzeit auf einer Europa-Tour. Eine der wenigen exklusiven Stationen auf seiner Reise war auch Wien – als Ehrengast eines Events von Juwelier Willer, der mit Begeisterung die robusten Uhren-Modelle der Casio-Marke vertreibt.

Links: G-Shock Erfinder Kikuo Ibe beim Event bei Juwelier Willer in Wien. © Insight Luxury

Eine Geschichte voller Innovationsgeist und Beharrlichkeit

Die Geschichte zur Erfindung der G-Shock Uhr dürfte vielen bereits bekannt sein, doch sie aus dem Mund des Erfinders, Kikuo Ibe, persönlich hören zu dürfen, was ein besonderes Erlebnis. Und das aus mehreren Gründen: Der Japaner befindet sich genau genommen bereits im Ruhestand, doch ist seine Leidenschaft für die Materie alles andere als erloschen – deswegen ist Ibe immer noch unermüdlich unterwegs. Während seiner aktuellen Europa-Tour war er bereits in Lyon, Paris, Frankfurt und Hamburg. Nach dem Halt in Wien wird er noch einmal in Kopenhagen sprechen. Seine Zeit ist knapp bemessen und das Publikum an Fans und Kennern auf wenige hundert Personen beschränkt. Doch die Leidenschaft und Begeisterung sind lebendig.

Kikuo Ibes Vortrag illustrierte den Frust und die Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer stoßresistenten Uhr. © Insight Luxury

Kikuo Ibe hat es sich nicht nehmen lassen, seine Zuhörer zu ehren, indem er seine Geschichte nicht auf Englisch oder Japanisch, sondern in der Muttersprache seiner Zuhörer erzählt hat – auf Deutsch. Sein Vortrag war vermutlich auswendig gelernt, manche Formulierungen für den Japaner schwer auszusprechen und von Ibe gelegentlich mit einem „Sorry“ begleitet, doch wer anwesend war, konnte spüren, wie ihm die Herzen seiner Zuhörer zuflogen. Der Vater der G-Shock lebte in seinem Vortrag jene Mentalität, die ihm auch bei der Erfindung seiner Uhr zum Erfolg verholfen hat: Beharrlich zum Ziel, auch wenn es schwer ist – denn das Ergebnis lohnt sich!

Der Uhren aus dem Fenster schmeißt

Kikuo Ibes Geschichte der G-Shock, im Hintergrund von bunten und humorvollen Illustrationen untermalt, beginnt mit der Zerstörung seiner eigenen Armbanduhr, die sich vom Handgelenk löste und am Boden in tausend Teile zersprang. So entstand der erste Impuls zur Erfindung der Uhr, die heute wegen ihrer Robustheit und Zuverlässigkeit weltweit von Privatpersonen, aber auch von Spezialeinheiten von Polizei und Militär geschätzt wird.

Wie viele Uhren Herr Ibe tatsächlich bei seinem Test aus dem Fenster seines Büros geworfen hat, ist nicht ganz klar. Deutlich wird aber, wie schwer und langwierig der Prozess von einer innovativen Idee bis zu einem umsetzbaren Konzept sein kann – und dass die zündende Idee manchmal dort auf uns wartet, wo wir gar nicht damit rechnen. 

Als Ibe im Park ein Mädchen beim Spielen mit einem Ball beobachtete, kam ihm die Lösung, das digitale Uhrwerk der Casio-Uhren in einer Art Hohlraum quasi schwebend zu lagern, denn wie beim Gummiball des spielenden Mädchens, bleibt das Uhrwerk im Inneren so vollkommen unberührt und ist vor Stößen und Erschütterungen geschützt. Das war der Startschuss der nun schon 42 Jahre andauernden Erfolgsgeschichte von G-Shock, die seitdem viele Entwicklungen und Editionen erfahren hat – alle mit einer Zuverlässigkeit und Robustheit, die die Uhr standhaft auch die Rolle als Eishockey-Puck oder dem Überfahren mit einem Kipplaster überstehen. Von Hammerschlägen und Stürzen aus großer Höhe ganz zu schweigen.

Dieser Erfolgsgeschichte sowie den Anstrengungen von Kikuo Ibe und seinem Ingenieurs-Team liegt ein starkes Motto zugrunde, das der G-Shock-Vater auch in seinem Vortrag mehrfach wiederholte: „Never, never, never give up!“
Eine motivierende Geschichte aufgrund der die G-Shock Fans und geladenen Gäste von Juwelier Willer sicherlich noch dankbarer sein dürften und die Wertschätzung für das Qualitätsbewusstsein von Casio umso tiefer ausfällt. Auch Marc Czemper von Casio Europe führte es mit seinen abschließenden Worten noch einmal aus: Casio fertigt für die in Yamagata produzierte G-SHOCK Premium-Kollektion „MR-G“ zahlreiche Komponenten selbst in Eigenregie an, weil es hierfür spezielles Know-How und besonders anspruchsvoller Produktionsmethoden bedarf. Kurzum, „wir glauben, dass wir es selbst am besten können!“ Die Unabhängigkeit und das Selbstbewusstsein der japanischen Uhrenmarke sind erfrischend und wohltuend zugleich.

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