Royal Pop bricht alle bisherigen Nachfragerekorde auf Chrono24
Wenige Tage nach dem Launch der Royal Pop von Swatch und Audemars Piguet meldet der Pre-owned-Uhrenmarktplatz Chrono24 das größte Nachfrage-Ereignis, das jemals für eine Swatch-Kollaboration auf der Plattform gemessen wurde.
Die „Royal Pop“ kam am 16. Mai 2026 weltweit in ausgewählten Swatch-Stores in den Verkauf, zu einem Listenpreis von 385 € für die Lépine-Modelle und 400 € für die Savonnette-Modelle. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit kam es in mehreren Städten zu langen Warteschlangen und in einzelnen Fällen zu vorübergehenden Ladenschließungen.
Mit Tim Stracke von Chrono24 haben wir über das Phänomen Royal Pop gesprochen.
Eine neue Käuferschicht betritt den Markt
Die große Mehrheit der „Royal Pop“-Käufer auf Chrono24 ist neu auf der Plattform. Dasselbe Muster war bereits beim „MoonSwatch“-Launch 2022 zu beobachten.


Balazs Ferenczi, Head of Brand Engagement bei Chrono24: „Was hier auffällt, ist die Zahl der Käufer, die zum ersten Mal überhaupt eine Uhr kaufen. Swatch hat sich in diesem Segment als prägende Marke etabliert. Zuerst mit Omega und der ‚MoonSwatch‘, jetzt mit Audemars Piguet und der Royal Pop.“
Der Markt findet seinen Preis
Auf Basis von mehreren hundert „Royal Pop“-Transaktionen in den ersten Tagen liegt der Durchschnittspreis auf Chrono24 aktuell bei 1.440 €. Die Hälfte aller Verkäufe bewegt sich zwischen 1.200 und 1.400 €, 80 Prozent zwischen 1.100 und 1.850 €. Die Listings reichen von unter 1.000 bis weit über 2.500 €.

Balazs Ferenczi: „Sowohl die Inserate als auch die tatsächlichen Verkäufe zeigen eine breite Streuung. Das ist typisch für die ersten Tage nach einem Hype-Launch. Bei vergangenen Kollaborationen hat sich die Spanne innerhalb weniger Wochen eingependelt, wenn der Markt zu einem stabilen Niveau gefunden hat.“
Royal Pop: Welche Varianten am stärksten gefragt sind
Die Nachfrage über die acht „Royal Pop“-Varianten verteilt sich sehr ungleich. Die schwarze Referenz führt die Anfragen mit deutlichem Abstand, gefolgt von Pink und Türkis. Diese drei Varianten machen den Großteil der Aktivität auf der Plattform aus.

Die teuerste Variante in den bisher abgeschlossenen Transaktionen ist die weiße Referenz, die bei den Anfragen jedoch nur im Mittelfeld rangiert. Sie bestimmt aktuell das obere Ende der Preisspanne, während die schwarze Referenz die Nachfrage insgesamt dominiert.
Der Halo-Effekt: verwandte Modelle ziehen mit
Ein Launch wie die „Royal Pop“ bleibt nicht auf das Modell selbst beschränkt. Im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangenen sechs Monate zeigt Chrono24 einen klaren Spillover auf das breitere Swatch- und Audemars-Piguet-Universum:
- AP Royal Oak: Nachfrage +40 Prozent
- MoonSwatch: Nachfrage +422 Prozent
- Swatch x Blancpain Scuba Fifty Fathoms: Nachfrage +472 Prozent (von einer kleineren Basis)
Interesse an der Royal Oak steigt
Die strategisch interessanteste Zahl ist dabei die „Royal Oak“. Das Interesse an einer Uhr, die in einer komplett anderen Preisliga spielt, steigt parallel zum „Royal Pop“-Launch. Die Kollaboration bringt nicht nur Aufmerksamkeit für das Einstiegsprodukt. Sie öffnet die Tür ins gesamte Audemars-Piguet-Universum. Die „MoonSwatch“- und „Scuba“-Zahlen zeigen, wie tief Swatch-Kollaborationen in den Markt eingreifen: Launches aus 2022 und 2023 reagieren auch 2026 noch messbar auf ein neues Ereignis.






