Gucci steigt bei der Formel 1 ein
Kering-CEO und ehemaliger Renault-Manager Luca de Meo kehrt zurück in die Automobilbranche. Zumindest ein wenig. Denn die Kering-Marke Gucci ist neuer Titelpartner des Formel 1-Teams Alpine Formula One, welches bekanntlich Renault gehört.
Ab der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2027 wird das Alpine Formula One Team als „Gucci Racing Alpine Formula One Team“ in den Farben Luxusmarke antreten. Hinzu kommt das Logo Gucci Racing. Die Partnerschaft soll über die Präsenz an der Rennstrecke hinausgehen und verschiedene Initiativen – von Inhalten und Produkten bis hin zu exklusiven Kundenerlebnissen und Aktionen – umfassen.

Gucci war lange die Gewinnmaschine von Kering. Seit dem Höhepunkt um 2021/2022 sind Umsatz und Profitabilität jedoch stark gefallen. Kering-CEO und Ex-Renault-Chef Luca de Meo setzt nun auf die Formel 1 als globale Premium-Plattform.
Flavio Briatore, Executive Advisor des Alpine Formula One Teams sagt: „Die Partnerschaft mit einer so renommierten Marke wie Gucci in der Formel 1 als Titelsponsor des Alpine Formula One Teams erfüllt mich mit großem Stolz.“

Francesca Bellettini, Präsidentin und CEO von Gucci, kommentiert: „Diese Partnerschaft mit dem Alpine Formula One Team schlägt ein neues Kapitel auf: Gucci ist das erste Luxusmodehaus, das als Titelpartner in der Formel 1 auftritt. Das spiegelt unsere Ambitionen für die Marke und die Rolle wider, die Gucci auf dieser Bühne spielen soll.“

Luca de Meo, CEO von Kering, ergänzt: „Die Formel 1 hat sich weit über den Sport hinaus zu einer der weltweit einflussreichsten Premium-Content-Plattformen entwickelt. Sie erreicht jede Saison über 1,5 Milliarden Menschen und begeistert ein schnell wachsendes, jüngeres und zunehmend weibliches Publikum. Als Raum für Kreativität, Streben nach Exzellenz und menschliche Leistung sehen wir sie als einzigartige Plattform für eine Luxusmarke, um Grenzen zu überschreiten, bedeutungsvolle Verbindungen zu knüpfen und langfristigen Wert und Markenattraktivität aufzubauen – und das bei messbarer und nachhaltiger Wirkung.“






