Uhren-News kompakt: Cartier, Bell & Ross, Favre Leuba und Alexander Shorokhoff
Vier Neuheiten aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Uhrenwelt: Cartier erweitert die Tank Américaine um zwei anspruchsvolle Interpretationen, Bell & Ross bringt die BR-05 GMT Green Steel als urbane Reiseuhr, Favre Leuba ergänzt die Deep Raider Day Date um eine Two-Tone-Ausführung, und Alexander Shorokhoff setzt die FROZY mit neuen Zifferblattvarianten fort.
Cartier Tank Américaine: Skelettierung und Art Déco


Die skelettierte Version und das geometrische Art-Déco-Zifferblatt in Bordeaux. Foto: Cartier / Eduart Sanchez Ribot
Cartier erweitert die Tank Américaine um zwei neue Modelle, die das lang gestreckte, gewölbte Gehäuse der Linie auf unterschiedliche Weise interpretieren. Die Tank Américaine Squelette rückt erstmals in dieser Linie ein vollständig skelettiertes Manufakturwerk in den Mittelpunkt. Die Tank Américaine Art Déco arbeitet dagegen mit grafischer Tiefe, Platin und Bordeaux-Tönen.
Bei der Tank Américaine Squelette übernehmen die Brücken des Handaufzugskalibers 1988 MC zugleich die Rolle der römischen Ziffern. Das 44,4 × 24,4 Millimeter große Gehäuse ist in Platin oder Roségold erhältlich und misst 8,24 Millimeter in der Höhe. Gravierte Minutenmarkierungen und ein ebenfalls graviertes Logo sind mit schwarzem Lack ausgelegt. Die Wasserdichtigkeit beträgt 3 bar.


Die skelettierte Architektur in der Rotgold und der Platinversion. Foto: Cartier / Eduart Sanchez Ribot
Die Tank Américaine Art Déco setzt den Schwerpunkt auf das Zifferblatt. Ein vertikales Raster, bordeauxrote Fluchtlinien sowie verschiedene Schliff- und Lacktechniken erzeugen optische Tiefe. Das satinierte Platingehäuse misst ebenfalls 44,4 × 24,4 Millimeter, ist mit 8,6 Millimetern jedoch etwas höher. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber 1899 MC.


Die Tank Américaine Art Déco Foto: Cartier / Eduart Sanchez Ribot
Bell & Ross BR-05 GMT Green Steel: zweite Zeitzone in Salbeigrün

Bell & Ross erweitert seine urbane BR-05-Linie um die BR-05 GMT Green Steel. Die Neuheit verbindet das charakteristische „Rund im Quadrat“-Design der Marke mit einem salbeigrünen Zifferblatt und einer praktischen zweiten Zeitzone.

Das Zifferblatt erhält seine Wirkung durch Sonnenschliff, getönten grünen Lack und eine transparente Glanzschicht. Je nach Lichteinfall verändert sich der Farbton zwischen Grün und silberfarbenen Reflexen. Die GMT-Funktion zeigt über einen zusätzlichen pfeilförmigen Zeiger eine zweite Zeitzone an; eine zweifarbige 24-Stunden-Skala trennt Tag- und Nachtstunden.
Das polierte und satinierte Stahlgehäuse misst 41 Millimeter in der Breite und 11 Millimeter in der Höhe. Im Inneren arbeitet das automatische Kaliber BR-CAL.325-1 mit 54 Stunden Gangreserve. Bell & Ross liefert die BR-05 GMT Green Steel wahlweise am grünen Kautschukband oder am integrierten Stahlband.

Favre Leuba Deep Raider Day Date Two-Tone: Bicolor für die Taucheruhr

Favre Leuba erweitert die Deep Raider Day Date um eine Two-Tone-Ausführung. Goldfarbenes PVD findet sich an der einseitig drehbaren Keramiklünette, der verschraubten Krone und den mittleren Gliedern des integrierten Stahlbands. Die Neuheit erscheint mit blauem, grünem oder schwarzem Zifferblatt und bleibt mit 300 Metern Wasserdichtigkeit klar als instrumentelle Sportuhr positioniert.


Favre Leuba: Deep Raider Day Date Two-Tone mit blauem und grünem Ziffernblatt – Bild: Favre Leuba
Blau und Grün erhalten einen Sonnenschliff mit Vignettierung, bei dem sich die Farbe zum Rand hin verdunkelt. Die schwarze Variante setzt auf eine gleichmäßig dunkle Fläche. Bei allen Versionen sitzt die zweisprachige Tages- und Datumsanzeige bei drei Uhr; der Wochentag lässt sich auf Englisch oder Deutsch darstellen.

Das 40 Millimeter große Gehäuse besteht aus 316L-Edelstahl und im Inneren arbeitet das Automatikkaliber FLD05 auf Basis des Sellita SW220-1 mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und rund 38 Stunden Gangreserve. Das integrierte Dreigliederband kombiniert gebürstete und polierte Außenglieder aus Stahl mit goldfarben PVD-beschichteten Mittelgliedern. Geschlossen wird es über eine Butterfly-Faltschließe; ein werkzeugloser Wechselmechanismus erleichtert den Bandtausch.

Alexander Shorokhoff FROZY: drei Zifferblätter, eine Architektur

Alexander Shorokhoff erweitert seine FROZY um neue Ausführungen, die das Konzept der 40-Millimeter-Automatikuhr über Material, Farbe und Oberfläche erzählen. Gemeinsam ist den Modellen das gestufte Gehäuse, dessen plastische Oberfläche Licht und Reflexe lebendig aufnimmt.
Die FROZY Winter kombiniert ein goldfarbenes Zifferblatt mit Diamantstaub, floralen Anklängen und zwei Diamanten bei drei und neun Uhr. Bei der FROZY Green steht ein echtes Malachitziffernblatt im Mittelpunkt; seine natürliche Maserung macht jedes Blatt optisch zum Einzelstück. Die blau schimmernde FROZY setzt den stärksten Farbkontrast und kombiniert den Stein mit Fuchsia-Akzenten bei Sekundenzeiger und Band.


Die FROZY Winter und die FROZY
Technisch teilen sich die Modelle ein Automatikwerk 2892/SW300 mit handgraviertem und finissiertem Rotor, gebläuten Schrauben, 25 Steinen und rund 42 Stunden Gangreserve. Das Edelstahlgehäuse misst 40 Millimeter im Durchmesser und ist bis 5 bar wasserdicht. Alle drei Varianten sind jeweils auf 60 Exemplare limitiert.







