Seiko Speedtimer 2026: Acht Neuheiten zwischen Grand Touring und Rennsport
Seiko erweitert die Prospex-Speedtimer-Kollektion um acht Modelle mit drei unterschiedlichen Antriebskonzepten. Zwei mechanische Chronographen greifen das Thema Grand Touring auf, zwei kompaktere Automatikuhren orientieren sich an klassischen Garagen- und Fahrzeuginstrumenten. Hinzu kommen vier Solar-Chronographen in Farben, die an den Motorsport der 1960er- und 1970er-Jahre erinnern. Alle Neuheiten sind ab September 2026 erhältlich.
Titelbild: Neue Seiko Prospex Speedtimer mit Motorsportbezug. Bild: Seiko
Mechanische Chronographen für das Grand Touring
Die HBD001J1 und HBD002J1 bilden die technisch aufwendigste Gruppe. Beide besitzen ein 42 Millimeter großes, hartbeschichtetes Edelstahlgehäuse und interpretieren den Seiko-„Panda“-Chronographen von 1972 neu. Ihre drei Totalisatoren, die klar konturierten Drücker und die Tachymeterskala folgen der instrumentellen Gestaltung klassischer Motorsport-Chronographen.


Die HBD001J1 kombiniert ein hellblaues Zifferblatt mit dunkelgrauen Totalisatoren und einem mehrreihigen Edelstahlband. Bei der HBD002J1 sind Zifferblatt und Hilfszifferblätter silbergrau abgestimmt; hellblaue Zeiger setzen Akzente. Sie wird an einem grauen Lederband getragen.
Im Inneren arbeitet das automatische Chronographenkaliber 8R48 mit Schaltrad, vertikaler Kupplung und beidseitigem Aufzug über Seikos „Magischen Hebel“. Es stoppt Zeiträume bis zwölf Stunden in Achtelsekundenschritten und bietet mehr als 45 Stunden Gangreserve. Die Gehäuse sind 14,6 Millimeter hoch, mit doppelt gewölbtem Saphirglas ausgestattet und bis 10 bar wasserdicht. Die Preise betragen 2.780 Euro für die HBD001J1 und 2.680 Euro für die HBD002J1.
Zwei Automatikmodelle mit Countdown-Ring
Die Dreizeiger-Modelle HBC003J1 und HBC004J1 übersetzen den Motorsportbezug in ein alltagstauglicheres Format. Ihre 39,5 Millimeter großen Gehäuse fallen deutlich kompakter aus. Statt einer Chronographenfunktion besitzen sie einen innenliegenden Drehring, der als Countdown-Timer genutzt werden kann. Ein mit LumiBrite beschichteter Dreiecksmarker erleichtert die Orientierung bei Dunkelheit.


Die HBC003J1 verbindet ein hellblaues Zifferblatt mit einem Edelstahlband. Die HBC004J1 setzt auf Blaugrau und ein schwarzes Lederband mit geprägter Oberfläche. Beide werden vom Automatikkaliber 6R55 mit mehr als 72 Stunden Gangreserve angetrieben. Mit 12 Millimetern Höhe, Saphirglas und 20 bar Wasserdichtigkeit sind sie die robustesten und zugleich kompaktesten Modelle der neuen Serie. Die HBC003J1 kostet 990 Euro, die HBC004J1 970 Euro.
Vier Solar-Chronographen in historischen Rennfarben
Bei den vier Solar-Chronographen rückt Seiko die Farbwelt klassischer Rennwagen in den Mittelpunkt. „Grand Prix White“ bezeichnet die weiße HBJ001P1, „Champagne Fight Gold“ die goldfarbene HBJ002P1, „Racing Green“ die grüne HBJ003P1 und „Speed Yellow“ die gelbe HBJ004P1. Kontrastierende Totalisatoren und zweifarbige Aluminiumlünetten mit Tachymeterskala halten die Verbindung zum bekannten Speedtimer-Layout.

Das Solarkaliber V192 misst Zeiträume bis 60 Minuten in Fünftelsekundenschritten und bietet zusätzlich eine Zwischenzeit-, 24-Stunden- und Restenergieanzeige. Nach vollständiger Aufladung läuft es bis zu sechs Monate. Die 41,4 Millimeter großen Edelstahlgehäuse sind 13 Millimeter hoch, bis 10 bar wasserdicht und mit gewölbtem, entspiegeltem Saphirglas ausgestattet. Die HBJ002P1 erhält zusätzlich eine Goldauflage. Alle vier Varianten kosten jeweils 790 Euro.
Drei Zugänge zur Speedtimer-Idee
Mit den acht Neuheiten erweitert Seiko die Speedtimer nicht nur um neue Farben. Die Kollektion reicht nun vom klassischen mechanischen Chronographen über eine kompakte Automatik-Sportuhr bis zum preislich zugänglicheren Solar-Chronographen. Gemeinsam bleiben ihnen die gute Ablesbarkeit, technische Details aus dem Motorsport und der Rückgriff auf Seikos eigene Chronographengeschichte, die 1969 mit dem automatischen Kaliber 6139 einen wichtigen Meilenstein erreichte.






