Hublot Classic Fusion Tributo: Zurück zu Gold und Kautschuk

Mit der Classic Fusion Tributo greift Hublot die Uhr auf, mit der Carlo Crocco 1980 Gold und Kautschuk zusammenbrachte. Die Neuauflage wächst auf 38 Millimeter und verbindet das reduzierte Erscheinungsbild mit dem automatischen Manufakturkaliber HUB1711. Zur Wahl stehen Gelbgold mit schwarzem Zifferblatt und Weißgold mit Onyx.

Hublot Classic Fusion Tributo in Weißgold
Schwarzer Onyx und schwarz plattierte Schrauben prägen die Weißgoldausführung. Bild: Hublot

Von MDM Genève zur Classic Fusion

Carlo Crocco stellte seine erste Hublot 1980 auf der Basler Messe unter dem Namen MDM Genève vor. Das französische Wort für Bullauge beschrieb zugleich die Form der Lünette. Goldgehäuse, schwarzes Kautschukband und ein weitgehend schmuckloses Zifferblatt machten die Uhr zu einem Gegenentwurf zu den damaligen Konventionen einer Golduhr. Diese Kombination blieb ein Ausgangspunkt für die spätere Entwicklung der Marke.

Die Tributo behält die zwölf sichtbaren Lünettenschrauben bei. Ihre Positionen übernehmen zugleich die Orientierung für die Stunden, während das Zifferblatt auf aufgesetzte Indizes verzichtet. Das Datum bleibt bei drei Uhr. Gegenüber den 36 Millimetern des historischen Modells misst die neue Uhr 38 Millimeter; ihre Höhe beträgt 9,5 Millimeter.

HUB1711 statt Quarz

Den deutlichsten technischen Abstand zum Vorbild schafft das Uhrwerk. An die Stelle des ursprünglichen Quarzantriebs tritt das automatische HUB1711 aus 185 Komponenten. Es arbeitet mit 4 Hertz beziehungsweise 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet rund 50 Stunden Gangreserve. Durch den Saphirglasboden ist die durchbrochene Schwungmasse in Form eines H zu sehen.

Hublot Classic Fusion Tributo in Gelbgold
Die Gelbgoldversion nimmt den Materialkontrast des Originals von 1980 auf. Bild: Hublot

Eine verschraubte Krone und eine Wasserdichtigkeit bis 100 Meter ergänzen die Alltagstauglichkeit. Das unterfütterte schwarze Kautschukband wird an sichtbaren Bandanstößen befestigt. Hublot verzichtet bei dieser Rückbesinnung auf das sonst häufig verwendete One-Click-Wechselsystem.

Zwei Goldvarianten mit unterschiedlichen Details

Die Gelbgoldreferenz 262.VX.1130.RX.MDM kombiniert polierte und satinierte Flächen mit einem schwarzen Zifferblatt und einer Schwungmasse aus 22-karätigem Gelbgold. Das MDM-Emblem bei sechs Uhr erinnert an den Ursprung der Marke. Bei der Weißgoldreferenz 262.WX.6870.RX.MDM stehen poliertes Weißgold, ein schwarzes Onyxzifferblatt und schwarz plattierte H-förmige Titanschrauben im Kontrast. Hier besteht die schwarze Schwungmasse aus Wolfram.

Beide Ausführungen besitzen eine Faltschließe, die das jeweilige Gold mit schwarz plattierten Metallkomponenten verbindet. Der Preis beträgt jeweils 30.200 Euro. Die Modelle werden über ausgewählte Hublot-Verkaufsstellen und online angeboten. Begleitend kündigt Hublot eine Spende von 100.000 Schweizer Franken an Carlo Croccos Stiftung Main Dans la Main an.

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