Gellner Akoya Nova: Perlen in natürlichem Weiß und Grau

Weiß ist bei einer Perle selten nur Weiß, Grau selten nur Grau. Ihr Reiz entsteht aus dem Zusammenspiel von Körperfarbe, Lüster und jenen feinen Obertönen, die erst im Licht sichtbar werden. Genau darauf richtet Gellner bei Akoya Nova den Blick: Die Zuchtperlen zeigen sich in Natural White und Natural Grey, jeweils mit einem kühlen, bläulichen Schimmer.

Die Farbe kommt aus der Perle

Nach Angaben der Marke entstehen die Farben ohne nachträgliche farbliche Veredelung. Die Bezeichnungen Natural White und Natural Grey beschreiben damit die natürliche Farbwirkung der Zuchtperlen. Das bedeutet zugleich, dass Nuancen nicht vollständig vereinheitlicht werden: Eine Perle reagiert auf ihre Umgebung und auf den Winkel des Lichts. Diese kleinen Farbverschiebungen verleihen einem Collier oder Armband seine Lebendigkeit.

Gellner Akoya Nova Perlenschmuck in Weiß und Grau
Akoya Nova in Natural White und Natural Grey: Gellner kombiniert die Zuchtperlen mit Diamanten, Platin und Roségold. © Gellner

Für die Perlen arbeitet Gellner mit dem japanischen Züchter George Kakuda zusammen. Die europäische Exklusivität dieser Zusammenarbeit reklamiert das Haus für sich. Für die Gestaltung ist vor allem die Bandbreite interessant: Zwischen hellem Weiß und einem Grau mit blauen Obertönen lassen sich unterschiedliche Stimmungen erzeugen, ohne die ruhige Grundwirkung der Akoya-Perle aufzugeben.

Salt’n Pepper: kühle Töne, klare Kontraste

Bei Salt’n Pepper setzt Gellner die Natural-Grey-Perlen unter anderem mit 950er Platin und Diamanten zusammen. Das helle Edelmetall führt die kühle Farbigkeit weiter, während die punktuellen Lichtreflexe der Diamanten dem weicheren Perlschimmer eine andere Art von Brillanz zur Seite stellen. Ein Collier und ein Armband zeigen, wie sich daraus ein zusammengehöriger Schmuckauftritt entwickeln lässt.

Bild: Gellner

Der Unterschied zwischen Diamant und Perle ist dabei gestalterisch entscheidend: Der facettierte Stein gibt Licht in scharfen Reflexen zurück, die Perlenoberfläche wirkt weicher und flächiger. Statt beide Effekte miteinander konkurrieren zu lassen, ordnet Gellner sie in einer gemeinsamen Farbwelt an.

Castaway: Weiß erhält einen warmen Rahmen

Eine andere Stimmung entsteht bei Castaway. Natural-White-Perlen treffen hier auf Roségold und Diamanten. Der wärmere Goldton hebt das Weiß hervor und lässt dessen blaue Obertöne umso feiner erscheinen. Die Kollektion übersetzt die neue Perlenauswahl damit in Schmuck, dessen Wirkung aus wenigen, bewusst kombinierten Materialien entsteht.

Akoya Nova ist deshalb vor allem eine Geschichte über Auswahl und Nuancierung. Entscheidend ist, wie die Zuchtperlen aufeinander abgestimmt und in vorhandene Schmucklinien eingebunden werden. Gellner nutzt dafür zwei unterschiedliche Materialsprachen: das kühle Zusammenspiel von Grau und Platin und den wärmeren Kontrast von Weiß und Roségold.

Gellner Castaway – Bild: Gellner

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