Richemont beschleunigt Wachstum dank Schmuckgeschäft
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (endete am 30. Juni 2026) erwirtschaftete der Luxusgüterkonzern einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent bei konstanten Wechselkursen.
Zu dem guten Ergebnis, das die Erwartungen der Analysten übertraf, trugen vor allem die Richemont-Schmuckmarken Buccellati, Cartier, Van Cleef & Arpels und Vhernier bei, die ihren Umsatz um 24 Prozent steigerten.
Das Plus im Segment der Spezialuhrenmarken betrug acht Prozent, wobei insbesondere Vacheron Constantin, Jaeger-LeCoultre und A. Lange & Söhne hervorstachen.
Der Geschäftsbereich „Other“, zu dem unter anderem die Fashion- und Accessoires-Marken gehören, wuchs um neun Prozent.
USA und Japan wachsen besonders stark
Auch regional entwickelte sich das Geschäft positiv. Getragen von einer starken lokalen Nachfrage verzeichnete Richemont in allen Regionen Umsatzzuwächse. Zu konstanten Wechselkursen stiegen die Erlöse in Amerika um 27 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum um 21 Prozent, in Japan um 36 Prozent und in Europa um 11 Prozent. Auch die Region Naher Osten & Afrika kehrte mit einem Plus von drei Prozent auf den Wachstumskurs zurück.
In Europa stieg der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um elf Prozent, nachdem bereits im Vorjahresquartal ein zweistelliges Wachstum erzielt worden war. Ausschlaggebend waren die starke Nachfrage lokaler Kunden sowie die Ausgaben internationaler Touristen, insbesondere aus Nordamerika und dem Nahen Osten. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählten Frankreich, Großbritannien und Deutschland.






