50 Jahre IWC Ingenieur

Zwei limitierte Modelle zum Jubiläum

Vor 50 Jahren stellte IWC die Ingenieur SL Referenz 1832 vor. Ihr von Gérald Genta entworfenes Gehäuse, die markante Lünette und das integrierte Metallband prägen die Linie bis heute. Zum Jubiläum erscheinen zwei auf jeweils 1.150 Exemplare limitierte Modelle mit gebürstetem argentéfarbenem Zifferblatt: die Ingenieur Automatic 40 und die Ingenieur Automatic 35.

Eine seltene Zifferblattvariante als Vorbild

Die helle Farbgebung verweist auf eine seltene Ausführung der ursprünglichen Ingenieur SL. Das Zifferblatt erhält eine vertikale Bürstung, die den metallischen Charakter des Entwurfs betont. Rhodinierte Zeiger und applizierte Indizes sind mit Super-LumiNova versehen. Anstelle des Blitzsymbols unter dem Schriftzug „Ingenieur“ steht bei den Jubiläumsmodellen die Zahl 50.

IWC Ingenieur Automatic 40 50th Anniversary mit argentéfarbenem Zifferblatt
Die IWC Ingenieur Automatic 40 50th Anniversary. Bild: IWC Schaffhausen

Genta hatte die Ingenieur in den 1970er-Jahren von einer klassischen, antimagnetischen Instrumentenuhr in einen sportlich-technischen Entwurf mit integriertem Band überführt. Die Referenz 1832 wurde zwischen 1976 und 1983 lediglich 598-mal gefertigt. Die heutige Generation greift ihre Grundidee auf, verbindet sie jedoch mit moderner Ergonomie, aufwendig bearbeiteten Oberflächen und zeitgemäßen Werken.

Ingenieur Automatic 40 mit fünf Tagen Gangreserve

Die Ingenieur Automatic 40 50th Anniversary trägt die Referenz IW328910. Ihr Edelstahlgehäuse misst 40 Millimeter im Durchmesser und 10,8 Millimeter in der Höhe. Das integrierte Edelstahlband führt die Wechsel von satinierten und polierten Flächen fort. Ein Weicheisen-Innengehäuse schützt das Werk vor Magnetfeldern; die Wasserdichtigkeit beträgt zehn bar.

Das Manufakturkaliber 32111 arbeitet mit vier Hertz und stellt eine Gangreserve von 120 Stunden bereit. Es zeigt Stunden, Minuten, Zentralsekunde und Datum an. Eine verschraubte Krone und beidseitig entspiegeltes, gewölbtes Saphirglas ergänzen die Konstruktion.

IWC Ingenieur 50th Anniversary am Handgelenk
Die Jubiläumsmodelle übernehmen die integrierte Gehäuse- und Bandgestaltung der Ingenieur. Bild: IWC Schaffhausen

Die 35-Millimeter-Version zeigt ihr Werk

Die kleinere Ingenieur Automatic 35 50th Anniversary trägt die Referenz IW324909. Ihr Gehäuse ist 35 Millimeter groß und 9,4 Millimeter hoch. Während die 40-Millimeter-Ausführung auf einen Weicheisenkäfig setzt, besitzt das kleinere Modell einen Saphirglasboden. Dadurch bleibt das automatische Kaliber 47110 sichtbar.

IWC Ingenieur Automatic 35 50th Anniversary mit argentéfarbenem Zifferblatt
Die Ingenieur Automatic 35 überträgt das Jubiläumsdesign auf ein kompakteres Gehäuse. Bild: IWC Schaffhausen

Das Werk schwingt ebenfalls mit vier Hertz, besitzt 23 Lagersteine und erreicht eine Gangreserve von 42 Stunden. Stunden, Minuten, Zentralsekunde und Datum gehören zum Funktionsumfang. Auch diese Ausführung ist bis zehn bar wasserdicht und verfügt über eine verschraubte Krone.

Saphirglasboden der IWC Ingenieur Automatic 35 50th Anniversary
Durch den Saphirglasboden ist das Kaliber 47110 sichtbar. Bild: IWC Schaffhausen

Zwei Größen, eine historische Linie

Mit den beiden Jubiläumsmodellen stellt IWC nicht allein das Entstehungsjahr der Ingenieur SL heraus. Die argentéfarbenen Zifferblätter erinnern an eine wenig verbreitete historische Variante, während die Größen von 40 und 35 Millimetern zwei unterschiedliche Proportionen anbieten. Gemeinsam bleiben ihnen die charakteristische Lünette, das integrierte Band und die auf jeweils 1.150 Exemplare begrenzte Auflage.

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