Bei dieser MoonSwatch ist alles anders: Limitierung, ESTA-Antrag, 11 Gramm Gold, keine Tumulte, neuer Preis
Die jüngste MoonSwatch ist anders als ihre Vorgängerinnen: Sie ist auf eine feste Stückzahl limitiert. Die 1.969 Exemplare der „Mission to the Moon 1969“ erinnern an die Mondlandung der Apollo-11-Mission am 21. Juli 1969.

Dafür lässt Swatch genau 11 Gramm seiner 18-karätigen Legierung Moonshine Gold springen. Sie finden sich auf Zifferblatt, Zeigern, Krone und Drückern. Zwar gab es bereits MoonSwatch-Modelle mit dem gelben Edelmetall, doch zeigte sich die Marke damals deutlich weniger großzügig – und damit ist nicht nur das Gewicht gemeint.
Elf Gramm Gold kosteten im Jahr 1969 rund 11 US-Dollar, was heute etwa 42 Euro entspräche. Der aktuelle Materialwert von 18-karätigem Gold liegt dagegen bei rund 85 Euro pro Gramm. Das ergibt einen Gesamtwert von etwa 935 Euro.



Die neue „Mission to the Moon 1969“ kostet zwar mehr als alle bisherigen MoonSwatch-Modelle, ist angesichts ihres Goldgehalts mit 600 Euro jedoch vergleichsweise günstig. Möglich wird dies durch die Verwendung von Omega-Ersatzteilen aus dem Jahr 1969, die zu der hauseigenen Moonshine-Gold-Legierung eingeschmolzen werden. Für die Preisgestaltung legt Omega den Goldpreis aus dem Jahr der Mondlandung zugrunde.
ESTA-Antrag auch ohne USA-Reise
Die „Mission to the Moon 1969“ bekommt man nicht einfach so – auch nicht durch stundenlanges Anstehen vor einem Swatch Store. Stattdessen müssen Interessenten einen elektronischen ESTA-Antrag ausfüllen, die sogenannte Electronic Swatch Timepiece Application.

Diese umfasst 32 Fragen und erinnert an den ESTA-Antrag, den viele Reisende für die Einreise in die USA ausfüllen müssen. Allerdings erhalten in diesem Fall nur 1.969 Personen eine ESTA-Genehmigung von Swatch, die ihnen das Recht zum Kauf der limitierten Edition einräumt.

Die Antragsfrist endete am 21. Juli um 23.59 Uhr. Mehr als eine Million Interessenten bewarben sich um die 1.969 Exemplare der „Mission to the Moon 1969“. Nun werden laut Swatch aus allen Teilnehmern, die die Fragen richtig beantwortet haben, diejenigen ausgewählt, die ihre MoonSwatch demnächst persönlich in einem Store der Marke abholen können. Die ausgewählten Teilnehmer müssen den Kauf innerhalb von 48 Stunden abschließen. Andernfalls erlischt ihr Kaufrecht, und ein anderer berechtigter Teilnehmer erhält die Kaufberechtigung.
Tumulte wie bei der Lancierung der „Audemars Piguet x Swatch Royal Pop“ dürften damit ausgeschlossen sein.
Goldene Anspielungen
Das Gold und sein Gewicht sind weit mehr als reine Designmerkmale – beides sind subtile Anspielungen auf die Mondlandung. Das goldene Zifferblatt erinnert an die goldene Omega Speedmaster aus dem Jahr 1969, die anlässlich der erfolgreichen Apollo-11-Mission entstand. Das Gewicht von 11 Gramm wiederum verweist auf die Nummer der historischen Mission.


Zwei weitere Details schlagen die Brücke zur ersten Mondlandung: Zum einen trägt der Batteriedeckel ein goldenes Mondmotiv mit kratzfester Beschichtung. Darauf sind das Datum der Mondlandung sowie ein Fußabdruck zu sehen, der an den ersten Schritt im Mare Tranquillitatis, dem Landeplatz von Apollo 11, erinnert. Zum anderen ist jeder Chronograph einzeln nummeriert. Die jeweilige Nummer ist bei 9 Uhr seitlich ins Gehäuse eingraviert und mit einem Hauch goldenen Lacks hervorgehoben. swatch.com






