Deutsches Goldschmiedehaus Hanau: „Aus dem Depot. Eine Bestandsaufnahme“
Wie wird aus einer Sammlung ein kulturelles Gedächtnis? Dieser Frage widmet sich das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau mit der Ausstellung „Aus dem Depot. Eine Bestandsaufnahme“.
Die Schau läuft bis Ende 2027 im Deutschen Goldschmiedehaus und vereint die Bestände des Hauses und der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. und zeigt die Entwicklung des zeitgenössischen Schmucks von den 1950er-Jahren bis heute.
Sie macht deutlich, wie sich das traditionelle Verständnis von Schmuck vom handwerklich gefertigten Objekt hin zu einem künstlerischen Ausdrucksmittel erweitert hat. Im Mittelpunkt stehen Werke, die Form, Material und die Beziehung des Schmucks zum Körper erforschen – ergänzt durch Objekte, die für herausragende Gold- und Silberschmiedekunst stehen. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten aus Deutschland, ergänzt durch internationale Positionen.



Fotos: Nicole Beck, Zhipeng Wang und Uwe Dettmar
Zugleich vermittelt die Ausstellung die wechselnden Sammlungsschwerpunkte des Hauses und erinnert an Persönlichkeiten, die das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau geprägt haben. Sie macht deutlich, dass Sammeln ein fortlaufender Prozess ist und Sammlungen als kulturelles Gedächtnis gesellschaftliche Entwicklungen dokumentieren.

Malte Guttek, Leiter des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau, sagt: „Ich freue mich, mit unserer Sammlungspräsentation zu zeigen, wie eng die Geschichte und das Wirken unseres Hauses mit der Gold- und Silberschmiedestadt Hanau verbunden sind. Die Tätigkeiten der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. und des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau spiegeln sich in den Exponaten der Sammlung wider.“ goldschmiedehaus.com






