Corum Admiral Ceramic: Drei neue Modelle aus Keramik

Mit drei neuen Admiral-Modellen führt Corum erstmals Keramik in seine traditionsreiche Sportuhrenkollektion ein. Die 39 Millimeter großen Neuheiten verbinden das neu gezeichnete Admiral-Gehäuse und das integrierte Band mit blauem beziehungsweise anthrazitfarbenem Keramikmaterial. Eine dritte Ausführung kombiniert Keramik mit Gold.

Die drei neuen Corum Admiral Ceramic Modelle
Die Corum Admiral Ceramic Collection umfasst drei Ausführungen. Bild: Corum

Keramik erreicht die Admiral

Die Admiral wurde 1960 eingeführt und erhielt 1983 jene maritime Formensprache, die bis heute mit der Kollektion verbunden ist. Bei der 2026 erneuerten Generation wurden die historischen Signalflaggen in trapezförmige Indizes übersetzt; zugleich kamen ein integriertes Armband und ein neues Uhrwerk hinzu. Die Ceramic Collection setzt diese Neuausrichtung nun konsequent fort.

Keramik ist härter und kratzfester als Stahl, zugleich leichter und korrosionsbeständig. Für Corum liegt der Reiz jedoch nicht allein in den praktischen Eigenschaften. Das Material verändert auch die Wirkung des zwölfeckigen Gehäuses: Die blaue Variante betont den maritimen Charakter, die anthrazitfarbene Skelettuhr wirkt technischer, während die Bicolor-Ausführung Keramik mit Elementen aus 5N-Gold verbindet.

Zwei Kaliber mit drei Tagen Gangreserve

Im Inneren arbeiten die automatischen Kaliber CO231 beziehungsweise CO232. Sie wurden gemeinsam mit Concepto entwickelt, einem Uhrwerkhersteller, der Corum gehört. Beide Werke schlagen mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bieten eine Gangreserve von drei Tagen. Das CO231 besteht aus 172 Komponenten, die skelettierte Variante CO232 aus 181 Teilen.

Durch den Saphirglasboden sind satinierte Flächen, polierte Fasen, die gekörnte Hauptplatine und der vergoldete Rotor sichtbar. Bei der offenen Ausführung tritt die Architektur des Werks auch auf der Zifferblattseite stärker hervor. Alle drei Modelle zeigen Stunden, Minuten und Sekunden.

Integriertes Keramikband

Das fünfgliedrige Band führt ohne klassische Bandanstöße aus dem Gehäuse. Satinierte Mittel- und Außenflächen wechseln sich mit polierten Gliedern ab. Gerade bei Keramik ist diese Konstruktion anspruchsvoll, weil das harte Material zwar sehr kratzfest, bei starken punktuellen Belastungen aber spröder als Metall ist.

Die Entwicklung

Die drei Modelle werden während der Geneva Watch Days 2026 vorgestellt. Für Corum ist die Kollektion mehr als ein Materialwechsel: Nach der Rückkehr in Schweizer Eigentum und der umfassenden Überarbeitung der Admiral zeigt sie, wohin sich die Marke gestalterisch und technisch entwickeln will.

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