Geneva Watch Days 2026: Die siebte Ausgabe ist eröffnet
Die Geneva Watch Days 2026 sind eröffnet. Am 2. September gab die traditionelle Pressekonferenz im Palais Eynard den Startschuss für die siebte Ausgabe des dezentralen Genfer Uhrenevents. Bis zum 6. September präsentieren 71 Marken ihre Neuheiten in Boutiquen, Hotels, Showrooms und im zentralen Pavilion am See.
Rekordbeteiligung zum siebten Jahrgang
Was 2020 mit acht Gründungsmarken begann, ist in wenigen Jahren zu einem festen Termin im internationalen Uhrenkalender geworden. Die Rekordzahl von 71 teilnehmenden Häusern zeigt, wie stark das offene Format inzwischen angenommen wird. Große Manufakturen stehen dabei neben unabhängigen Uhrmachern und jungen Ateliers.

Auftakt im Palais Eynard
Bei der Eröffnung sprachen Christina Kitsos, Delphine Bachmann und Jean-Christophe Babin über die Bedeutung der Veranstaltung für Genf und die Uhrenindustrie. Der Austragungsort unterstrich dabei die enge Verbindung zwischen der Stadt, ihren Institutionen und der Uhrmacherei.

Die Geneva Watch Days werden unabhängig organisiert und von lokalen sowie kantonalen Partnern unterstützt. Ihr Kern bleibt das dezentrale Prinzip: Die Stadt selbst wird zur Messefläche, während der Pavilion als gemeinsamer Treffpunkt, Medienzentrum und Bühne für öffentliche Programmpunkte dient.
Fünf Tage für Marken, Sammler und Publikum
Bis Sonntag stehen Produktpremieren, Gespräche, Ausstellungen und Begegnungen auf dem Programm. Anders als bei einer klassischen Fachmesse richtet sich ein großer Teil der Veranstaltung auch an interessierte Besucher. Gerade diese Mischung aus Branchentreffen und öffentlicher Uhrenwoche prägt den Charakter des Formats.

Genf als Teil des Konzepts
Mit 71 Marken erreicht die Veranstaltung 2026 einen neuen Umfang, ohne ihre ursprüngliche Idee aufzugeben. Die Neuheiten werden nicht in einer abgeschlossenen Messehalle gezeigt, sondern dort, wo die Genfer Uhrenwelt tatsächlich lebt. Das macht die Geneva Watch Days zugleich konzentriert und offen – und erklärt, warum sich das Format in so kurzer Zeit etabliert hat.






