Bianchet Tonneau UltraFino Black Ceramic: fliegendes Tourbillon
Schwarze Keramik, ein offenes Titanwerk und eine schmale Linie aus Roségold: Bianchet gibt der Tonneau UltraFino eine neue Materialwirkung. Die Black Ceramic verbindet ein integriertes Keramikarmband mit dem fliegenden Tourbillonkaliber UT01. Ihre sportliche Erscheinung entsteht aus der Gehäusearchitektur; die kostbaren Details bleiben gezielt gesetzt.
Eine goldene Fuge als konstruktives Element

Die als „Golden Line“ bezeichnete Linie unter der Lünette ist kein aufgemalter Dekor. Sie besteht aus einem separat gefertigten Bauteil aus 18-karätigem Roségold, das zwischen die Gehäuseebenen eingesetzt wird. Bianchet verwendet an dieser Stelle sonst Kautschuk. In der neuen Ausführung betont das Gold die Kontur des Tonneau-Gehäuses und findet seine Entsprechung in den Zeigern und dem Aufzugsrotor.
Das Gehäuse misst 40 Millimeter in der Breite und 47,5 Millimeter in der Länge. Mit 8,9 Millimetern Höhe bleibt es für eine automatische Tourbillonuhr ausgesprochen flach. Satinierte Flächen und polierte Fasen gliedern die schwarze Hightech-Keramik. Die Wasserdichtheit beträgt 5 bar.

UT01: flache Konstruktion, offener Blick
Das in La Chaux-de-Fonds entwickelte und montierte Manufakturkaliber UT01 ist 3,85 Millimeter hoch. Seine skelettierte Architektur besteht aus Titan Grad 5 mit schwarzer PVD-Beschichtung. Bei sechs Uhr arbeitet das fliegende Tourbillon; dessen nichtmagnetischer Titankäfig misst 2,66 Millimeter in der Höhe. Bei zwölf Uhr liegt das fliegend gelagerte Federhaus. Die Gangreserve beträgt rund 60 Stunden.
Auf der Rückseite übernimmt ein zentraler Rotor aus 18-karätigem Roségold den Automatikaufzug. Seine Geometrie und die der Brücken folgen dem gestalterischen Bezug der Marke auf Fibonacci und den Goldenen Schnitt. Bianchet verbindet damit auch einen konstruktiven Anspruch: Die Anordnung soll Kräfte aus der Rotorträgheit bei Stößen aufnehmen und verteilen.

Mechanische Feinheit mit sportlichem Anspruch
Die Marke nennt eine Stoßfestigkeit von bis zu 5.000 g. Für die Handanglierung der Brücken veranschlagt Bianchet mehr als 30 Stunden Arbeit. Gerade die Verbindung dieser feinen Oberflächenbearbeitung mit einer flachen, offen sichtbaren Architektur bestimmt den Charakter der Uhr.
Zum integrierten Keramikarmband gehört ein zusätzliches schwarzes Kautschukband. Ein Schnellwechselsystem erleichtert den Tausch und verändert die Wirkung der Uhr deutlich: als durchgehendes Keramikobjekt oder mit weicherem sportlichem Band. Der Preis beträgt 80.500 Schweizer Franken ohne Steuern.






