Maurice Lacroix Pearl Buoy: Ein Perlenmosaik für TimeForArt

Perlen sitzen bei Maurice Lacroix diesmal nicht auf dem Zifferblatt, sondern stecken mitten darin. Für die 1975 Master Skeleton „Pearl Buoy“ hat das New Yorker Duo Ficus Interfaith ein halbtransparentes Mosaik geschaffen. Die Uhr ist ein Unikat für die Benefizauktion TimeForArt.

Nahaufnahme des Perlenmosaiks auf dem Zifferblatt
Perlen im halbtransparenten Zifferblatt der „Pearl Buoy“. © Maurice Lacroix

Terrazzo im Maßstab einer Armbanduhr

Ryan Bush und Raphael Martinez Cohen arbeiten normalerweise an größeren Objekten. Für „Pearl Buoy“ betteten sie Perlen in Epoxidharz ein. Aus dem ausgehärteten Block wurden rund einen Millimeter dünne Scheiben geschnitten. Wie das fertige Muster aussieht, hängt davon ab, an welcher Stelle der Schnitt auf die Perlen trifft.

Seitenansicht mit Perle in der Krone
Eine Perle sitzt als Cabochon in der Krone. © Maurice Lacroix

Mechanik hinter dem Mosaik

Durch das Zifferblatt schimmert das skelettierte Kaliber ML234. Von der Rückseite lässt es sich durch Saphirglas betrachten. Eine weitere Perle, diesmal als Cabochon, sitzt in der Krone. Das lackierte japanische Lederband greift den Schimmer der Perlen auf.

Rückansicht mit skelettiertem Kaliber ML234
Der Saphirglasboden gibt den Blick auf das skelettierte Kaliber ML234 frei. © Maurice Lacroix

Versteigerung für zeitgenössische Kunst

Phillips versteigert das Unikat am 5. Dezember 2026 in New York. Der Erlös der TimeForArt-Auktion kommt dem Swiss Institute zugute, das unter anderem Ausstellungen und Programme für Kunstschaffende finanziert.

Beitragsbild: Maurice Lacroix.

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