MB&F LM1 EVO: Die Legacy Machine N°1 kehrt zurück
Fünfzehn Jahre nach der Vorstellung der ersten Legacy Machine bringt MB&F die LM1 zurück. Die neue LM1 EVO bewahrt die charakteristische Architektur mit zwei vollständig unabhängigen Zeitanzeigen und der über dem Werk schwebenden Unruh, übersetzt sie jedoch in ein kleineres und robusteres EVO-Gehäuse.

Zwei Zeitzonen ohne klassische GMT-Logik
Die beiden kleinen Zifferblätter zeigen jeweils Stunden und Minuten und lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Damit kann die zweite Anzeige auch Zeitzonen mit 30- oder 45-Minuten-Abweichung abbilden. Alternativ lässt sie sich als einfache Anzeige einer verstrichenen Zeit nutzen, während die andere weiterhin die Ortszeit zeigt.
Zwischen den beiden Anzeigen arbeitet die 14 Millimeter große Unruh mit Straumann-Doppelspirale. Sie wird von einer neu konstruierten Titanbrücke getragen und schwingt mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde. Die vertikale Gangreserveanzeige der LM1 weicht einer geneigten Skala am unteren Rand. Zugleich steigt die Gangreserve von 45 auf 60 Stunden.
Klassisches Werk, alltagstauglicheres Gehäuse
Das Handaufzugskaliber entstand mit Jean-François Mojon; Kari Voutilainen definierte Gestaltung und Finissierung. Goldchatons, polierte Senkungen, Genfer Streifen, anglierte Kanten mit Innenwinkeln und handgefertigte Gravuren setzen klassische Akzente. Dunkel beschichtete Brücken schaffen den Kontrast zur dreidimensionalen Vorderseite.

Das 42 Millimeter große und 16,8 Millimeter hohe Gehäuse ist bis 80 Meter wasserdicht. Zwischen Werk und Gehäuse sitzt der patentierte FlexRing als ringförmiger Stoßschutz. Verschraubte Kronen und ein Schnellwechselsystem an Gehäuse und Faltschließe unterstreichen die alltagstauglichere Ausrichtung der EVO-Variante.
Titan oder Roségold
MB&F bietet die LM1 EVO in Titan Grade 5 mit rhodiniertem Zifferblattträger sowie in 5N+-Roségold mit blaugrünem Zifferblattträger an. Die Roségoldausführung ist auf 33 Exemplare limitiert. Die Preise liegen bei 89.000 Euro zuzüglich Steuern für Titan und 111.000 Euro zuzüglich Steuern für Roségold.






