50 Jahre Laureato: Girard-Perregaux feiert seine Ikone mit der Laureato Fifty

Anstatt die „Laureato“ zum 50. Jubiläum neu zu definieren, hat sich Girard-Perregaux dazu entschieden, mit der „Laureato Fifty“ die zeitlose Identität der Kollektion zu betonen.

„Die ‚Laureato‘ verdankt ihre Beständigkeit der Stärke ihrer Architektur: einem fein austarierten Zusammenspiel von Formen und Uhrwerk, das sich mit natürlicher Tiefe, Präsenz und zeitlosem Charakter stetig weiterentwickelt”, erläutert Marc Michel-Amadry, Managing Director bei Girard-Perregaux.

Marc Michel-Amadry
Marc Michel-Amadry

Über ihre Ästhetik hinaus spiegelt die „Laureato“ den integrierten Ansatz von Girard-Perregaux in der Haute Horlogerie wider, bei dem die Entwicklung des Uhrwerks, Konstruktion, Veredelung und Tragbarkeit als harmonisches Ganzes verstanden werden. Seit 1975 steht die Kollektion sinnbildlich für die vertikale Integration der Manufaktur: Entwicklung, Konstruktion, Finissierung und Fertigung sämtlicher Komponenten erfolgen vollständig im eigenen Haus.

Laureato Fifty: Zwei Größen, zwei Interpretationen

Dies gilt auch für die vier Edelstahl-Referenzen der neuen „Laureato Fifty“, die diesen Ansatz konsequent fortführen und in zwei komplementären Interpretationen der Laureato-Architektur präsentieren.

Emaille, Roségold und bewährte Proportionen

Zunächst lohnt sich jedoch ein Blick auf die 39-Millimeter-Modelle – genauer gesagt auf ihre Zifferblätter. Diese sind wahlweise mit einem tiefblauen, hausintern gefertigten Emailzifferblatt über einem Clous-de-Paris-Muster ausgestattet – eine Premiere innerhalb der „Laureato“-Kollektion – oder mit einem ebenfalls hausintern gefertigten Zifferblatt aus massivem Roségold.

Die 36-Millimeter-Modelle übertragen die charakteristischen Proportionen der „Laureato“ in ein kompakteres Format. Sie kombinieren ein silberfarbenes Clous-de-Paris-Zifferblatt mit einer diamantbesetzten Lünette beziehungsweise ein Zifferblatt aus Roségold.

Das Manufakturkaliber GP4800

Im Inneren der „Laureato Fifty“ arbeitet das Manufakturkaliber GP4800 mit einer Gangreserve von 60 Stunden. Seine Architektur ist unmittelbar von der berühmten Drei-Brücken-Konstruktion von Girard-Perregaux aus dem Jahr 1867 inspiriert und in die Gegenwart übersetzt. Exklusiv für diese Edition wurde zudem die Unruhbrücke aus Roségold gefertigt.

Kaliber GP4800 von Girard-Perregaux

Vollständig im eigenen Haus konzipiert, entwickelt, montiert und finissiert, vereint das Kaliber zehn verschiedene Veredelungstechniken: Politur, Sandstrahlung, Anglierung, Genfer Streifen, Gravuren, Schneckenmuster, kreisförmige Satinierung, Perlage, Sonnenschliff und geradlinige Satinierung.

Drei neue Kaliber in weniger als einem Jahr

Das GP4800 markiert zugleich den Beginn eines bemerkenswerten neuen Kapitels für Girard-Perregaux. Seit September 2025 hat die Manufaktur in rascher Folge drei neue Kaliber vorgestellt: zunächst das GP4800, gefolgt vom Three-Gold-Bridges-Kaliber GP9620 und schließlich dem Minutenrepetitionswerk GP9530.

Die Geschichte der Laureato von Girard-Perregaux

Die „Laureato“ entstand in einer entscheidenden Phase der modernen Uhrmacherei. 1971 entwickelte Girard-Perregaux ein Hochfrequenz-Quarzwerk, das den bis heute gültigen Industriestandard von 32.768 Hertz definierte. Vier Jahre später fand diese Innovation ihren Ausdruck in der „Laureato“.

Vollständig im eigenen Haus konzipiert und entwickelt, etablierte die erste „Laureato“ eine Designsprache, die sofort wiedererkennbar werden sollte: eine achteckige Lünette auf einem kreisförmigen Sockel, ein tonneauförmiges Gehäuse und ein integriertes Armband.

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelte sich das Modell über mehrere Generationen hinweg weiter, die jeweils etwa im Abstand von zehn Jahren vorgestellt wurden. Die zweite Generation erschloss neue gestalterische Ausdrucksformen und zunehmend anspruchsvolle Komplikationen.

Die dritte Generation markierte 1995 mit der Einführung des automatischen Manufakturkalibers GP3100 einen wichtigen Meilenstein. 2003 verlieh die vierte Generation der Kollektion markantere Proportionen und einen sportlicheren Charakter. 2016 präsentierte Girard-Perregaux schließlich die fünfte Generation – eine zeitgemäße Neuinterpretation, die der Geometrie des ursprünglichen Designs treu blieb und die Laureato erneut als zentrale Säule der Marke etablierte.

girard-perregaux.com

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