Geneva Watch Days 2026 – Update

Wenige Tage vor dem Beginn der Geneva Watch Days nimmt das Programm der siebten Ausgabe konkretere Formen an.

Vom 2. bis 6. September 2026 kommen 71 Marken in Genf zusammen. Neben den dezentralen Präsentationen in Boutiquen, Hotels und Showrooms rücken in diesem Jahr zwei zentrale Orte stärker in den Mittelpunkt: der neu gestaltete Pavillon am See und die „Blue Box“ mit einer Ausstellung von mehr als 150 Uhren.

Der ausführliche Überblick „Geneva Watch Days 2026: Offene Türen in der Hauptstadt der Haute Horlogerie“ ordnet das offene Konzept der Veranstaltung ein. Das Update konzentriert sich auf die nun bekanntgegebenen Programmpunkte.

Vier Elemente und mehr als 150 Uhren

Die Blue Box widmet sich erstmals einer großen thematischen Ausstellung. Mehr als 150 aktuelle Uhren werden den vier Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer zugeordnet. Die Präsentation soll nicht allein Modelle nebeneinanderstellen, sondern zeigen, wie Materialien, Funktionen und Gestaltung auf Naturkräfte Bezug nehmen.

Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich. Damit erhält das Publikum einen kompakten Überblick über zahlreiche Neuheiten, die ansonsten über verschiedene Orte in der Stadt verteilt sind.

Der Pavillon wird zum gemeinsamen Treffpunkt

Der Pavillon an der Rotonde du Mont-Blanc bleibt das Zentrum der Veranstaltung. Neu geordnet sind dort Konferenzflächen, Medienzentrum, Culture Club und die Tiger Lounge für Sammler. Eine maritime Gestaltung nimmt die Lage am Genfer See und den Blick auf den Jet d’Eau auf.

Bei den täglichen „Touch & Feel Sessions“ treffen jeweils 50 Sammler ohne weitere Vermittler auf drei bis fünf Marken. Die morgendlichen „Power Breakfasts“ bringen Vertreter aus Uhrenbranche, Wirtschaft, Finanzwelt und Medien zusammen. Ergänzt wird das Programm durch Diskussionen, eine Auktion mit Phillips in Association with Bacs & Russo und den von Content Creators gestalteten „Fingers Catwalk“.

Programm für den Uhrmachernachwuchs

Mehrere Formate richten sich ausdrücklich an ein jüngeres Publikum. Dazu gehören ein Kreativworkshop mit Konstantin Chaykin, die von François-Henri Bennahmias begleiteten „Watch Afternoons“ und die „Calibership Challenge“ mit der Genfer Uhrmacherschule und der COSC.

Am Sonntag öffnet sich das Programm besonders für Kinder und Familien. Unterstützt wird dieser Tag vom Musée International d’Horlogerie. Die Geneva Watch Days führen damit ihren öffentlichen Ansatz konsequenter fort: Nicht nur Sammler und Branchenvertreter, sondern auch Menschen ohne bisherigen Zugang zur Uhrmacherei sollen Modelle, Marken und das Handwerk kennenlernen können.

Genf als gemeinsamer Rahmen

Die neuen Programmdetails verändern das dezentrale Grundprinzip nicht. Sie geben ihm jedoch stärkere gemeinsame Anlaufpunkte. Die Blue Box bündelt Neuheiten, der Pavillon Gespräche und Veranstaltungen. Dazwischen bleibt die Stadt selbst der Raum, in dem sich die 71 teilnehmenden Häuser präsentieren.

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